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01 / Wissenszentrum

Wissenszentrum · Werbebudget-Leitfaden

Ein Werbebudget besteht aus zwei Posten: dem Mediabudget an die Plattform und der Betreuungsleistung. Wer beides vermischt, rechnet falsch.

  1. 01

    Wie sich das Budget aufteilt

    Das Mediabudget geht direkt an Google oder Meta, das Honorar an den Dienstleister. Kreativproduktion ist in manchen Angeboten ein eigener Posten, in anderen im Honorar enthalten; das Angebot sollte klar sagen, was gilt.

  2. 02

    Womit beginnen

    Starten Sie mit kleinem Budget und einem klaren Ziel: Suchanzeigen bei vorhandener Nachfrage, sonst Bekanntheit. Drei Plattformen gleichzeitig erschweren die Erfolgszuordnung.

  3. 03

    Messung

    Überlassen Sie Conversions nicht dem Plattformbericht; Formulare, Anrufe und Bestellungen sollten auch bei Ihnen gezählt werden. Budget ohne Messung ist Ausgabe, kein Lernen.

  4. 04

    Wann erhöhen

    Liefert eine Kampagne dauerhaft unter Zielkosten, erhöhen Sie das Budget schrittweise. Sinken die Ergebnisse, hilft mehr Budget nicht; prüfen Sie zuerst Seite, Angebot und Zielgruppe.

  5. 05

    Anzeigentext und Motiv

    Das Versprechen der Anzeige und das der Zielseite müssen übereinstimmen; verspricht die Anzeige Gratisversand und die Seite berechnet ihn, sind Geld und Vertrauen weg. Lassen Sie je Kampagne mindestens zwei Texte laufen und behalten Sie den Sieger. Zeigen Sie das Produkt im Einsatz: Stockfotos sind günstig, aber austauschbar.

  6. 06

    Zielgruppen und Remarketing

    Die günstigste Conversion kommt von jemandem, der Ihre Seite schon gesehen hat; eine Anzeige für Besucher mit abgebrochenem Warenkorb arbeitet deutlich günstiger als eine für Fremde. Zu eng gefasst, gibt es keine Impressionen; zu breit, fließt das Budget an Unbeteiligte. Mehr als drei Einblendungen täglich pro Person ermüden, setzen Sie daher immer ein Frequenzlimit.

  7. 07

    Wo Geld versickert

    Die üblichen Verluste: Werbung für ein nicht lieferbares Produkt, eine Kampagne starten und drei Wochen nicht ansehen, Budget auf den eigenen Markennamen, obwohl man dort ohnehin zuerst erscheint, und der Start ohne funktionierendes Conversion-Tracking. Ohne Messung weiß niemand, welche Anzeige etwas eingebracht hat. Denken Sie daran: Das Mediabudget zahlen Sie direkt an die Plattform, wir berechnen nur die Betreuung.

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