- Funktion
- Filialleiter
- Branche
- Medien und Verlagswesen
- Organisationsform
- Boutique-Agentur
- Beigetreten
- Dez. 2025
- Nachricht
- 99
Doki · Markenidentität · 2026
Ich führe im Zentrum von Bologna eine Trattoria mit 60 Tischen. Wir wechseln unsere Karte saisonal und haben wöchentliche Empfehlungen. Jedes Mal traditionell gedruckte Speisekarten nachzubestellen, hat uns pro Saison rund 400 Euro gekostet. Um die Kosten und die Papierverschwendung loszuwerden, wollte ich auf digitale QR-Code-Karten umstellen.
Ich habe also einen kostenlosen QR-Code-Generator im Netz genutzt, 60 Acryl-Tischaufsteller besorgt und Hochglanzaufkleber drucken lassen – 120 Euro für den Druck. Nach gerade mal zwei Wochen passierte es: Wenn Gäste den Code scannten, kam statt der Karte die Meldung „Ihre Testphase ist abgelaufen, zahlen Sie 29 Euro monatlich zum Fortfahren“. An manchen Tischen ploppte über der Speisekarte plötzlich dubiose Werbung für Sportwetten und Handyspiele auf.
Welche Fallen gibt es bei diesen vermeintlich kostenlosen QR-Menüs noch, über die keiner redet? Wie richten wir eine sichere, dauerhafte Lösung ein, bei der wir nicht von irgendeinem Anbieter erpresst werden und nicht bei jeder Preisänderung die Aufkleber neu drucken müssen?