Der jährliche Wartungsvertrag für unsere Corporate- und Katalogseite unseres Mailänder Import-Export-Unternehmens für Designmöbel läuft diesen Monat aus. Auf der Website werden rund 400 Produkte präsentiert, das Ganze läuft auf WordPress-Basis. Unsere bisherige lokale italienische Agentur hat uns im letzten Jahr 1.800 EUR gekostet, aber selbst bei kleineren Textänderungen oder Updates blieb regelmäßig alles tagelang liegen.
Jetzt verhandeln wir über eine Verlängerung mit der aktuellen Agentur und haben parallel zwei neue Angebote von Softwarehäusern eingeholt. Eines liegt bei 150 EUR monatlich, das andere bei 320 EUR monatlich. Wenn ich mir die Vertragsentwürfe ansehe, sind die Leistungspositionen allerdings extrem schwammig formuliert. Manche schreiben einfach nur 'Systemprüfungen' rein, andere erwähnen 'monatlich 4 Stunden Reaktionskontingent', ohne klar zu definieren, was darunter fällt.
Wie genau müssen Punkte wie Backup-Frequenz, Sicherheitspatches, Notfall-Reaktionszeiten und Content-Updates in einem soliden Wartungsvertrag definiert sein? Und wie vergleiche ich diese doch sehr unterschiedlichen Angebote fair miteinander, ohne Äpfel mit Birnen zu vergleichen?