- Funktion
- Kundenbeziehungsmanager
- Branche
- Logistik
- Organisationsform
- Firma mit 20 Mitarbeitern
- Beigetreten
- Feb. 2023
- Nachricht
- 74
Wir reparieren in Karaköy Haushaltskleingeräte und Unterhaltungselektronik. Wir sind zu dritt: zwei Techniker und ich. Am Anfang kamen so 3–4 Geräte am Tag rein, da habe ich alles in einer selbst gebauten Tabellenkalkulation erfasst. Spalten für Gerätetyp, Seriennummer, Kundenname, Fehlerbeschreibung, Betrag und Abholdatum – hat jahrelang vollkommen gereicht.
Seit vier Monaten übernehmen wir auch Reparaturen für ein paar Firmen aus der Gegend. Inzwischen kommen täglich 20–25 Geräte rein und die Tabelle hat über 4.000 Zeilen. Letzte Woche hat ein Techniker aus Versehen die Fehlernotizen von zwei Kunden überschrieben; bei der Übergabe gab es richtig Ärger. Dazu rufen Kunden ständig an und fragen nach dem Status, wir kommen mit der Arbeit kaum noch hinterher.
Ich überlege, auf eine richtige Werkstattsoftware umzusteigen, aber die Abos liegen meist zwischen 600 TL und 1.500 TL im Monat. Bevor ich das Geld ausgebe: Ab welcher Schwelle reicht eine Tabelle wirklich nicht mehr aus und ab wann wird eine Software unumgänglich?