Wir betreiben in Turin zu viert einen IT-Reparaturservice für Unterhaltungselektronik und kleine Unternehmen. Bei uns laufen täglich im Schnitt 25 bis 30 Reparaturaufträge und Ersatzteilanfragen auf. Bisher haben wir das alles über ein gemeinsames E-Mail-Postfach und Tabellen gemanagt, aber mit wachsendem Volumen blickt keiner mehr durch: Welches Gerät ist wo dran, welches Teil wurde bestellt – totales Durcheinander.
Ich habe mir fertige Cloud-Lösungen für Servicewerkstätten angeschaut; die verlangen pro User zwischen 35 und 50 Euro im Monat. Für vier Techniker wären das rund 160 Euro monatlich. Bei unserem Monatsumsatz von 8.000 Euro kommt mir das doch ganz schön happig vor.
Deshalb überlegen wir, ein Open-Source-Helpdesk- bzw. Ticketsystem selbst auf einem VPS für 20 Euro aufzusetzen. Kriegen wir das alleine eingerichtet und dauerhaft gewartet, oder manövrieren wir uns damit in ein noch größeres Chaos aus ständigen Abstürzen und Update-Problemen?