Ich verkaufe in Bursa Befestigungstechnik und Eisenwaren, sowohl im Großhandel als auch online. Wir haben aktuell rund 450 verschiedene Artikel im Lager. Wir sind zu dritt: ein Kollege im Ladenverkauf einer für den Versand und ich. Alle Zu- und Abgänge erfassen wir über eine kostenlose Tabellenvorlage aus dem Netz.
Anfangs lief alles super; die Formeln für Mindestbestand und Restmengen haben einwandfrei funktioniert. Aber in den letzten zwei Monaten ist das Sortiment von 200 auf 450 Artikel gewachsen und wir verschicken täglich über 30 Pakete. Die Datei liegt auf einem Netzlaufwerk, aber sobald einer drin ist bekommt der andere eine Schreibschutzmeldung oder Änderungen überschreiben sich gegenseitig.
Letzten Montag haben wir online 15 Packungen Edelstahlschrauben verkauft, die im Regal gar nicht mehr da waren – der Barverkauf im Laden war schlicht noch nicht in die Tabelle eingetragen worden. Braucht man jetzt zwingend eine richtige Warenwirtschaft oder lässt sich die Vorlage noch anpassen? Wo liegt technisch und organisatorisch der Knackpunkt?