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Online-Kurse über kostenlose Plattform verkaufen – klappt das oder stößt man an Grenzen?

BBurak Ş***Teilnehmer
Funktion
Lagerleiter
Branche
energie
Organisationsform
Ein-Personen-Unternehmen
Beigetreten
Juli 2023
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1
#1

Ich gebe in Mailand Einzelcoachings für Design und 3D-Modellierung. Bisher lief alles 1:1 aber um zeitlich zu skalieren habe ich einen dreiteiligen Videokurs erstellt. Zum Start peile ich 40 bis 50 Teilnehmer an bei einem fairen Preis von rund 45 Euro. Für die erste Phase rechne ich mit ca... also 2.200 Euro Umsatz.

Für eine eigene E-Commerce-Lösung auf meiner Website fehlt mir gerade das Budget, deshalb überlege ich, mit einer komplett kostenlosen Kursplattform zu starten... Kann man mit den Free-Tarifen solcher Plattformen, die keine monatliche Grundgebühr verlangen wirklich vernünftig verkaufen?

Meine Sorge: Stoße ich nach dem Upload auf versteckte Speicherlimits? Fressen die Transaktionsgebühren pro Verkauf die Marge auf? Und wird es später extrem teuer, Teilnehmer und Inhalte auf eine eigene Seite umzuziehen, wenn das Ganze wächst?

OOrhan K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Mai 2023
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83
Nützlichste Antwort#2

Kurz gesagt: Verkaufen lässt sich damit schon, aber diese Plattformen verlangen zwar keine Monatsgebühr, langen dafür aber bei den Verkaufsprovisionen kräftig zu und deckeln den Videospeicher. Sobald mehr Verkäufe reinkommen, wird das Ganze schnell deutlich teurer als eine eigene gehostete Website.

Größter Knackpunkt sind die Gebühren: Kostenlose Tarife ziehen meist 8 bis 10 Prozent Plattformprovision pro Verkauf ab. Rechnet man noch 2 bis 3 Prozent für den Zahlungsdienstleister dazu, geht ein spürbarer Teil flöten. Bei 50 Verkäufen zu 45 Euro gehen von Ihren 2.250 Euro Umsatz mal eben rund 250 Euro nur für Gebühren drauf.

Zweites Problem: Branding und technische Hürden. Die meisten Gratisversionen erlauben keine eigene Domain; Kunden sehen also die Subdomain der Plattform. Zudem ist der Upload oft auf 5 bis 10 Videos begrenzt und der Player trägt das Plattform-Logo.

Für ein langfristiges Projekt empfiehlt sich: Nutzen Sie den Free-Tarif 1–2 Monate nur, um die Nachfrage zu testen. Sobald die ersten 20 Verkäufe durch sind, ziehen Sie auf eine Basis-WordPress-Installation mit Kurs-Plugin unter eigener Domain um. 25 Euro monatlich für Server und Videohosting sind unterm Strich viel rentabler als hohe Provisionen.

FFatih O***Teilnehmer
Funktion
Projektmanager
Branche
bauwesen
Organisationsform
Ein-Personen-Unternehmen
Beigetreten
Nov. 2023
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1
#3

Hab in Rom genau denselben Versuch gemacht. Wollte Fixkosten sparen und bin auf die Gratisvariante gegangen. 1.800 Euro Umsatz gemacht, am Ende blieben mir netto 1.570 Euro übrig. Plattformprovision plus Zahlungsgebühren haben fast 230 Euro aufgefressen.

HHakan B***Experte
Funktion
HR-Spezialist
Branche
kunststoff
Organisationsform
neu gegründetes Startup
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Jan. 2026
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409
#4

Spar dir den Technik-Stress und bleib im kostenlosen Plan, bis du die ersten fünf Verkäufe hast. Steck kein Geld in eine eigene Seite, bevor du überhaupt weißt, ob der Kurs zieht. Wenn Umsatz reinkommt, wechselst du mit den ersten Einnahmen sofort auf ein eigenes Setup.

LLale T***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Nov. 2023
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7
#5

pass extrem auf die dateigrößen auf meistens gibts nur lächerliche 1 gb gesamt speicher wenn man da hd design videos hochlädt ist nach der zweiten lektion schluss und man muss doch zahlen.

GGamze K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Okt. 2022
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3
#6

Planen Sie auch Live-Sessions oder Feedback zu Hausaufgaben? Bei den meisten kostenlosen Tools sind Community-Funktionen, Datei-Uploads und Aufgabenabgaben komplett gesperrt. Soll der Kurs rein aus Videos bestehen oder ist Interaktion zwingend nötig?

KKemal P***Neues Mitglied
Funktion
Softwareentwickler
Branche
Transport
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
Beigetreten
Sept. 2026
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79
#7

Die drei größten Flaschenhälse, auf die du stoßen wirst, sind folgende: 1) Weil du keine eigene Domain nutzen kannst, baust du kaum Markenbekanntheit auf. 2) Du darfst die E-Mail-Liste der Kursteilnehmer nicht exportieren oder es wird dir extrem schwer gemacht. 3) Hohe Transaktionsgebühren fressen deine Einnahmen auf.

RRamazan T***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2023
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262
#8

Eine eigene Website aufzusetzen klingt zwar verlockend, aber Server-Wartung, Kopierschutz für Videos, E-Mail-Benachrichtigungen und die Rechnungsintegration können dich Wochen kosten. Für hundert gesparte Euro fünfzig Stunden lang an der Technik zu schrauben, lohnt sich halt nicht immer.

AAli G***Teilnehmer
Funktion
Logistikplanung
Branche
Elektro- und Elektronikindustrie
Organisationsform
Familienunternehmen
Beigetreten
Juli 2023
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1
#9

Wenn du deinen Kursteilnehmern individuelle Rechnungen ausstellst, achte auch auf die Steuervorschriften in Italien. Kostenlose ausländische Plattformen wickeln die lokalen Rechnungsabläufe nicht automatisch ab da musst du am Monatsende alles einzeln verbuchen.

NNeslihan C***Teilnehmer
Funktion
Operations Director
Branche
Recht
Organisationsform
Regionalhändler
Beigetreten
Mai 2023
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4

Doki · Backup-Einrichtung · 2023

#10

Kurz gesagt: Kostenlose Plattformen eignen sich super als Einstieg, um den Content und die Nachfrage zu testen. Sobald du aber regelmäßig verkaufst, zwingen dich die hohen Gebühren und Video-Einschränkungen ziemlich schnell dazu, doch was Eigenes aufzusetzen.

LLeyla Y***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
März 2024
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44
#11

absolut. wenn ich noch etwas hinzufügen darf: Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern worauf sie sich bezieht.

an deineer Stelle würde ich so vorgehen.

CCem I***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2025
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4
#12

Gut gemacht.

YYağmur S***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Juni 2023
Nachricht
13
#13

Ein Thema, das gerade aktuell ist.

OOzanTeilnehmer
Funktion
Freelance-Designer
Beigetreten
Apr. 2024
Nachricht
106
#14

Vielen Dank, ich werde es heute testen.

ZZerrin U***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Okt. 2024
Nachricht
3
#15

Danke, genau die Antwort, die ich gesucht habe. Ein wöchentlicher schriftlicher Fortschrittsbericht ist viel nützlicher als ständiges Nachfragen nach dem Status.

AAhmet M***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Jan. 2024
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27
#16

Ich würde sagen lass uns nichts überstürzen. Jedes „schauen wir uns später an“ in Meetings bedeutet nicht kalkulierte Arbeit.

Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt, ich antworte so gut ich kann.

VVeli Y***Teilnehmer
Funktion
Außendienstmitarbeiter
Branche
Sport & Fitness
Organisationsform
Filialkette
Beigetreten
Juni 2024
Nachricht
45
#17

Ich bin ein kleines Unternehmen ich erzähle es aus meiner Sicht. Je schwerer es ist, eine Entscheidung rückgängig zu machen desto langsamer solltet ihr sie treffen.

Das ist meine Meinung ich behaupte nicht dass es absolut richtig ist.

ZZehra D***Experte
Funktion
IT-Leiter
Branche
Lebensmittelgroßhandel
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
Beigetreten
Feb. 2025
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44

Doki · Server-Wartungsvertrag · 2024

#18

Nach diesem Erlebnis hat sich meine Sichtweise geändert. Kein Prozess ohne Dokumentation verbessert sich, weil man nicht weiß, was man verbessern soll.

Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt, ich antworte so gut ich kann.

BBurak Can M***Veteran
Funktion
Gründer · E-Commerce
Organisationsform
Firma mit 20 Mitarbeitern
Beigetreten
Apr. 2023
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212
#19

Nach diesem Erlebnis hat sich meine Sichtweise geändert. Schreibe bei Entscheidungen auch das Worst-Case-Szenario auf nicht nur das Beste.

Nach der Übergabe lebt das System weiter; Wartung ist ein separater Posten. Ich hoffe das hilft dir weiter.

FFiliz S***Teilnehmer
Funktion
Softwareentwickler
Branche
Druckerei
Organisationsform
neu gegründetes Startup
Beigetreten
Apr. 2026
Nachricht
129
#20

Mich interessiert das auch. Bei uns war der größte Zeitfresser die Unklarheit darüber, wer entscheidet.

Korrigiert mich, falls ich falsch liege.

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