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Gibt es ein kostenloses Programm für Arbeitsaufträge, das 50 Aufträge am Tag schafft?

HHasan G***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Jan. 2025
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144
#1

ich betreibe im Raum Valencia einen Kundendienst für Klimatechnik und Haushaltsgeräte. wir haben 6 Techniker im Außendienst und kommen in der Hochsaison auf durchschnittlich 45 bis 50 Arbeitsaufträge pro Tag. ehrlich gesagt bisher lief das so, dass wir die Aufträge per WhatsApp an die Techniker geschickt und am Feierabend die Durchschläge der Serviceberichte eingesammelt haben. aber weil Zettel verloren gehen, die Teileerfassung hakt und die Rechnungsstellung an den Kunden mittlerweile bis zu drei Tage dauert steht uns das Wasser bis zum Hals.

bei der Websuche stößt man ja auf jede Menge kostenloser Programme für Arbeitsaufträge. übrigens aber egal welches ich mir anschaue: Entweder ist nach 15 Aufträgen im Monat Schluss oder der Tecniker kann vor Ort auf dem Smartphone weder Fotos noch Unterschriften erfassen... gibt es eine Lösung die man selbst hosten oder im Browser nutzen kann und die 50 Aufträge pro Tag wirklich kostenlos stemmt – oder führt an einer Bezahlsoftware kein Weg vorbei?

ÖÖzgür A***ExperteCommunity-Mitglied
Beigetreten
Feb. 2025
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1
Nützlichste Antwort#2

Kurze Antwort: 50 Aufträge pro Tag bedeuten rund 1500 Vorgänge im Monat. Bei diesem Volumen stellt kein Cloud-Anbieter eine mobile App und unbegrenzte Technikerzugänge dauerhaft komplett kostenlos zur Verfügung. Wenn es dauerhaft kostenlos sein soll, müsst ihr ein Open-Source-Ticketing- oder ERP-System auf einem eigenen Server betreiben – ansonsten müsst ihr ein monatliches Budget pro Nutzer einplanen.

Die kostenlosen Cloud-Tarife am Markt dienen vor allem als Köder. Meistens sind nur die ersten 10 Aufträge oder ein einzelner Benutzer gratis. Bei 50 Aufträgen täglich müssen die Techniker draußen verbaute Teile erfassen, Kunden unterschreiben lassen und Fotos hochladen. In den Free-Tiers ist der Speicherplatz meist auf 500 MB bis 1 GB gedeckelt; wenn 6 Techniker täglich nur zwei Fotos machen, ist der Speicher nach spätestens zwei Monaten voll und das System blockiert.

Ihr habt im Grunde zwei realistische Optionen: Entweder ihr mietet für ca. 10–15 Euro im Monat einen vServer und setzt eine Open-Source-Lösung für Serviceeinsätze selbst auf. Da gibt es kein Limit bei den Aufträgen, aber Backups, Serversicherheit und mobile Browser-Optimierung bleiben komplett an euch hängen. Die zweite Option ist eine branchenspezifische Cloud-Lösung für 15–25 Euro pro Techniker und Monat. Rechnet man den Zeitverlust vor Ort und die schleppende Abrechnung durch die Zettelwirtschaft gegen, hat sich das meistens nach zwei Monaten amortisiert.

İİlknur A***Neues Mitglied
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General Coordinator
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Textil
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neu gegründetes Startup
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Juni 2026
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59
#3

Wenn ihr den Ablauf erst mal glattziehen wollt, ohne Geld in die Hand zu nehmen, baut euch eine Übergangslösung aus Google Formularen und Tabellen. Der Techniker trägt Material und Kundenunterschrift übers Formular ein und alles landet direkt in einer zentralen Tabelle. Damit kriegt ihr die 50 Aufträge am Tag für lau geregelt, bis ein richtiges System steht.

RRabia B***ExperteCommunity-Mitglied
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März 2025
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232
#4

50 Aufträge pro Tag über kostenlose Cloud-Tools abzuwickeln, ist brandgefährlich. Eines Morgens kommt ein Update mit 'Export in der Free-Version deaktiviert' und eure komplette Kunden- und Garantiehistorie ist als Geisel genommen. Bei 6 Leuten auf der Straße ein Softwarebudget von null Euro anzusetzen, ist meiner Meinung nach völlig weltfremd.

EEsra A***Teilnehmer
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Techniker im Kundendienst
Branche
Gesundheitswesen
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Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
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Dez. 2025
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9
#5

Wir haben letztes Jahr bei ähnlicher Auftragslage mit einer Freeware angefangen. Im dritten Monat, bei etwa 1200 Aufträgen, wurde das System extrem träge und hat die Kundenunterschriften nicht mehr sauber gespeichert. Am Ende haben wir auf eine Standard-Cloud-Lösung für 18 Euro pro Techniker umgestellt: Die Rechnungen gehen jetzt noch am selben Tag raus und der Cashflow hat sich spürbar verbessert.

HHasan S***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Jan. 2024
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114
#6

open source auf eigenem server klingt nett aber wer kümmert sich drum wenn der techniker draußen steht und nix geht aber bei fünfzig aufträgen am tag steht sofort der laden wenn der server abschmiert, solltet ihr echt bedenken.

FFerhat K***Teilnehmer
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Maschinenbau
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Jan. 2023
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377
#7

Bevor ihr euch für eine Software entscheidet und Daten eintragt, prüft unbedingt diese drei Punkte: 1) Gehen bei 50 Aufträgen am Tag mindestens 1500 Vorgänge im Monat durch? 2) Kostet der Foto-Upload für die Techniker über den mobilen Browser extra? 3) Kann man die komplette Historie jederzeit als Excel-Datei exportieren?

GGamze K***Teilnehmer
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Buchhaltungsleiter
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Textil
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Unternehmen mit 300 Mitarbeitern
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Juli 2024
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350

Doki · E-Commerce-Infrastruktur · 2026

#8

Haben deine Techniker im Außendienst durchgehend Internetempfang, oder müssen sie auch mal im Keller oder in ländlichen Gegenden offline arbeiten können? Kostenlose Tools bieten so gut wie nie einen Offline-Cache; sobald die Verbindung weg ist können sie den Arbeitsauftrag nicht mehr abschließen.

SSultan Ö***Experte
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Sport & Fitness
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neu gegründetes Startup
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Feb. 2023
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10
#9

Open-Source-Ticket-Tools lassen sich problemlos in einem Docker-Container auf einem kleinen VPS aufsetzen. Mit einer PostgreSQL-Datenbank packt das System locker nicht nur 50, sondern sogar 500 Arbeitsaufträge am Tag. Allerdings musst du die SMTP-Konfiguration für E-Mail-Benachrichtigungen und die täglichen automatischen Datenbank-Backups zwingend sauber einrichten.

GGürkan Y***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Juni 2023
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73
#10

Die Entscheidung von Zetteln wegzukommen, ist absolut richtig – ich kenne das Chaos nur zu gut. naja aber mein Rat: Verschwende keine Wochen damit, nach etwas Kostenlosem zu suchen. Was dein Geschäft wirklich voranbringt, ist eine solide Infrastruktur; kleine monatliche Softwarekosten ersparen dir später deutlich größere Kopfschmerzen.

TTuğçe M***Teilnehmer
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Bildung
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neu gegründetes Startup
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Juli 2024
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217
#11

In der Theorie stimmt das, in der Praxis läuft es nicht so. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern worauf sie sich bezieht.

Das ist meine Meinung, ich behaupte nicht dass es absolut richtig ist.

RRabia Z***ExperteCommunity-Mitglied
Beigetreten
Mai 2025
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167
#12

Wenn wir ins Detail gehen: Jedes „schauen wir uns später an“ in Meetings bedeutet nicht kalkulierte Arbeit.

Ein Change-Request-Prozess verlangsamt die Arbeit nicht, sondern beschleunigt sie. Wenn ihr das Ergebnis hier postet, hilft es auch anderen.

HHüseyin Y***Teilnehmer
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Feb. 2024
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193

Doki · Interface-Design · 2024

#13

Ich erzähle mal, was mir passiert ist, vielleicht hilft es euch. Je schwerer es ist, eine Entscheidung rückgängig zu machen, desto langsamer solltet ihr sie treffen.

Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt, ich antworte so gut ich kann.

FFatma G***Teilnehmer
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Content-Redakteur
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Aug. 2024
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21
#14

bleibe dran und wenn man versucht, alles gleichzeitig zu ändern etabliert sich nichts richtig.

AAycan K***Teilnehmer
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Logistik
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Unternehmen mit 300 Mitarbeitern
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Jan. 2023
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39
#15

ich bin derselben Meinung. übrigens wenn keine Abnahmekriterien definiert sind, ist der Abschlusszeitpunkt des Projekts diskussionswürdig.

das allein zu versuchen ist der teuerste Weg.

MMehmet A***Experte
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Softwareentwickler
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Bildung
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Unternehmen mit 300 Mitarbeitern
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Juli 2022
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2
#16

Beim Lesen dieser Antwort war ich erleichtert, es liegt also nicht nur an mir. Wenn man versucht, alles gleichzeitig zu ändern, etabliert sich nichts richtig.

Aus Erfahrung weiß ich das.

NNuri Y***ExperteCommunity-Mitglied
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Okt. 2023
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246
#17

Hier ist etwas zu beachten. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern worauf sie sich bezieht.

Menschen verteidigen nicht den Prozess, sondern die Gewohnheit. Der Widerstand kommt daher. Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt, ich antworte so gut ich kann.

MMert E***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2024
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28
#18

mich interessiert das auch dann zugangsdaten sollten auf den Firmennamen laufen, nicht auf persönliche Konten.

das ist meine Meinung ich behaupte nicht, dass es absolut richtig ist.

HHande B***Teilnehmer
Funktion
Operations Manager
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Sport & Fitness
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Boutique-Agentur
Beigetreten
Juni 2023
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353
#19

Ich probiere es aus. Schreibe bei Entscheidungen auch das Worst-Case-Szenario auf, nicht nur das Beste.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

ÖÖmer B***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Dez. 2022
Nachricht
55
#20

Wie habt ihr das Problem gelöst? Der Zahlungsplan sollte an die Projektphasen gekoppelt sein, nicht an den Kalender.

Aus Erfahrung weiß ich das.

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