Wir sind eine kleine psychologische Beratungspraxis in Barcelona mit 3 Psychologen und 1 Praktikanten. Bisher haben wir Termine über einen gemeinsamen Kalender koordiniert und Verlaufsnotizen sowie Anamnesebögen in verschlüsselten Ordnern auf lokalen Praxis-PCs gespeichert. Da wir mittlerweile aber über 40 aktive Klienten pro Woche betreuen, wird das Wiederfinden von Akten und das Nachhalten der Fälle zu einem enormen Mehraufwand.
Da unser Budget knapp ist, überlegen wir, statt der etablierten Praxissoftware für 80–120 EUR im Monat eine cloudbasierte Software für Psychologen zu nutzen, die ein kostenloses Basispaket anbietet. Das Tool, das wir im Auge haben, bietet Terminplaner, einfache Klientenakten und Datei-Uploads komplett gratis an.
Allerdings fallen Therapienotizen unter besondere Kategorien von Gesundheitsdaten. Reichen die Sicherheitsstandards, AV-Verträge und Serverstrukturen eines Gratis-Anbieters für diese rechtliche Verantwortung aus? Und laufen wir Gefahr, später mit wachsender Klientenzahl im Free-Tarif festzustecken?