Wir stellen Wohnmöbel und Dekoartikel her und vertreiben diese sowohl über ein Ladengeschäft als auch über unseren eigenen Onlineshop. Bislang haben wir die Werbeanzeigen inhouse selbst geschaltet. Aktuell geben wir monatlich etwa 70.000 TL für Werbung aus, wollen das Budget in der kommenden Saison aber schrittweise auf 250.000 TL hochfahren.
Um das Marketing künftig von Profis betreuen zu lassen, führen wir gerade Gespräche mit Agenturen. Zwei davon haben völlig unterschiedliche Preismodelle vorgelegt: Die erste verlangt eine Betreuungsgebühr von 12 Prozent auf das monatliche Werbebudget. Die zweite möchte eine feste Pauschale von monatlich 18.000 TL, unabhängig vom Budget – erst wenn wir über 200.000 TL ausgeben, müsse man neu verhandeln.
Welches dieser Modelle ist für ein wachsendes Unternehmen langfristig sinnvoller? Beim Prozentmodell habe ich die Sorge, dass die Agentur unnötig Budget verpulvert, nur um mehr Provision einzustreichen; beim Festpreis fürchte ich, dass sie die Hände in den Schoß legt, sobald das Budget steigt. Wie minimiert man solche Interessenskonflikte am besten?