- Funktion
- Projektmanager
- Branche
- Buchhaltung & Steuerberatung
- Organisationsform
- mittelständisches Unternehmen
- Beigetreten
- Okt. 2022
- Nachricht
- 246
Wir sind ein mittelständischer Hersteller im B2B-Bereich für Industrie-Verpackungen. Nach rund 6 Jahren wollen wir unsere ziemlich eingestaubte Firmenwebsite samt Online-Produktkatalog komplett neu aufziehen und holen Angebote von Agenturen ein. Eine Agentur hat in ihrem Angebot über 150.000 TL jetzt einen separaten Posten namens 'UX-Design und Informationsarchitektur' über 45.000 TL aufgeführt.
Die anderen beiden Agenturen haben das Projekt einfach als Komplettpaket 'Webdesign und Frontend-Entwicklung' bepreist. Die Agentur mit dem Extra-Posten meinte am Telefon, das sei nötig für die Usability, für die Menüführung und um den Weg zur Angebotsanfrage zu optimieren. Aber gehört das beim Designen nicht sowieso standardmäßig dazu? Kommt mir irgendwie so vor, als würde man dieselbe Arbeit mit schicken Fachbegriffen künstlich aufblähen, um mehr abzurechnen.
Was ist UX-Design in der Praxis eigentlich genau und wo fängt der Unterschied zum normalen Grafik-/Webdesign an? Was entgeht uns, wenn wir den Posten streichen – oder ist das wirklich nur Geldschneiderei?