Wir betreiben ein kleines US-Startup für ambulante Pflege- und Physiotherapie-Termine. Für unsere erste mobile App, die sowohl vom Fachpersonal vor Ort als auch von Patienten genutzt werden soll, stehen wir kurz vor dem Vertragsabschluss mit einer lokalen Entwicklungsagentur. Sie bieten uns eine rein native iOS-Entwicklung direkt mit Swift an – Lieferzeit 4 Monate, Budget 24.000 Dollar.
Was mir allerdings Kopfzerbrechen bereitet: Wir wollen später definitiv auch Android abdecken. Reiten wir uns rein, wenn wir jetzt nur mit Swift anfangen? Die Agentur argumentiert, das sei performancetechnisch und bezüglich Systemkompatibilität der sauberste Weg; hybride oder plattformübergreifende Ansätze würden später nur Probleme machen. Man hört aber überall, dass Stundensätze für native iOS-Entwickler am Markt deutlich höher liegen.
Da das mein erstes App-Projekt ist: Welche Altlasten holen wir uns bei Wartungskosten und beim späteren Android-Rollout ins Haus, wenn wir als Sprache direkt auf Swift setzen? Sollte ich der Empfehlung der Agentur vertrauen oder lieber auf eine andere Architektur pochen?