- Funktion
- Projektmanager
- Branche
- Buchhaltung & Steuerberatung
- Organisationsform
- mittelständisches Unternehmen
- Beigetreten
- Okt. 2022
- Nachricht
- 246
Wir entwickeln gerade eine Software, mit der Zahnarztpraxen Termine, Patientenakten Inventar und Abrechnungen über eine zentrale Oberfläche verwalten können. Bisher haben wir rund 320.000 TL aus eigenen Mitteln investiert und einen Prototyp gebaut, dessen Kernfunktionen stehen. Zwei verschiedene Branchenberater und ein potenzieller Investor raten uns dringend dazu, das Ganze als SaaS statt über klassische Lizenzen auf den Markt zu bringen.
Ich höre diesen Begriff SaaS in der Softwarewelt ständig, aber mir fehlt noch das tiefere Verständnis für die technischen und operativen Abläufe. Mir ist klar, dass es für Software as a Service steht, aber was bedeutet so eine Umstellung des Geschäftsmodells in der Praxis konkret für mich? Warum wird so sehr auf Abos gedrängt, statt einfach eine einmalige Einrichtungsgebühr plus jährliche Wartung abzurechnen?
An welchen Kriterien erkenne ich ob unser Projekt überhaupt für ein echtes SaaS-Modell geeignet ist? Gilt jede webbasierte Software automatisch als SaaS oder hängen da im Hintergrund ganz andere Kosten- und Architekturstrukturen dran?