- Funktion
- Systemadministrator
- Branche
- Einzelhandel
- Organisationsform
- Unternehmen mit 300 Mitarbeitern
- Beigetreten
- Dez. 2024
- Nachricht
- 5
wir haben in Bursa eine Software für Textilbetriebe und Lohnnähereien entwickelt, die Aufträge trackt und Rezepturen verwaltet... gedacht war das Ganze als On-Premise- bzw.. dann naja desktop-Paket. unser Plan: einmalig 70.000 TL Lizenzgebühr pro Werkstatt plus 12.000 TL jährliche Wartung.
letzte Woche meinten zwei Investoren und ein befreundeter Dev zu uns klassische Softwarelizenzen seien tot. übrigens wir müssten das Ganze unbedingt als SaaS-Tool aufziehen und über Monatsabos verkaufen.
das Grundprinzip kenne ich aber was ist ein SaaS-Tool in der Praxis wirklich was bringt es und wo liegen die Haken? meine Kunden sitzen in Gewerbegebieten mit wackligem Internet und wollen ihre Daten auf dem eigenen Server haben – typische Traditionalisten. also ich bezweifle stark dass die bereit sind, monatlich 1.500 bis 2.000 TL als Abo abzudrücken. macht der Schwenk vom Einmalkauf zum Cloud-Abo bei unserer Zielgruppe wirklich Sinn?