Wir betreiben in Moskau einen Groß- und Einzelhandel für Heimtextilien. Um das Geschäft ins Netz zu bringen, habe ich bei lokalen Agenturen angefragt, aber selbst für ein simples Schaufenster mit Bestelleingang wurden schon Budgets um die 450.000 RUB aufgerufen. Um die Kosten zu drücken, habe ich angefangen, die Seiten mithilfe von KI-Coding- und Website-Generierungs-Tools selbst zu bauen. Bislang sehen Frontend, Produktseiten und Warenkorb echt sauber aus; dafür habe ich bisher gerade mal ca. 40.000 RUB für Tools und Domain ausgegeben.
Doch je näher der Go-Live rückt, desto mehr machen mir die technischen und operativen Details Sorgen. Die KI spuckt mir zwar funktionierenden Frontend-Code aus, aber ich kann schwer einschätzen, wie viel von den Backend-Prozessen ich überhaupt allein gestemmt kriege.
An welchen kritischen Stellen machen diese Tools erfahrungsgemäß schlapp — vor allem bei Zahlungsabwicklung, Bestandsverwaltung, lokalen rechtlichen Vorgaben und der Speicherung von Kundendaten? Ab wann braucht man definitiv einen professionellen Entwickler oder Berater?