wir betreiben im Zentrum von Straßburg ein Einzelhandelsgeschäft für Schreibwaren, Bürobedarf und Künstlerbedarf mit etwa 2.800 verschiedenen Artikeln. seit drei Jahren erfassen wir Wareneingänge Ausgänge Lieferantenbestellungen und Kassenverkäufe komplett manuell per Tabellenkalkulation. im Laden arbeiten zwei Angestellte und ich.
in den letzten Monaten geraten die Bestände ständig ins Minus. vergisst ein Mitarbeiter nach dem Verkauf den Abstrich in der Tabelle ist der Artikel im Regal da, laut Tabelle aber leer, oder umgekehrt und letzte Woche haben wir denselben Karton Radiergummis versehentlich doppelt beim Großhändler bestellt – 800 EUR sinnlos gebundenes Kapital.
es gibt etliche Tools für „kostenlose Warenwirtschaft“ als Open-Source oder Cloud-Lösung andererseits überrlege ich, ob man die Excel-Tabellen nicht einfach mit besseren Formeln fitmachen kann. reicht Freeware bei diesem Volumen überhaupt aus oder ist die Zeit für ein professionelles Kassensystem reif?