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Kostenlose Terminbuchungssoftware – wo ist der Haken und ab wann kostet es?

KKadirTeilnehmer
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Speditionsunternehmen
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Familienunternehmen
Beigetreten
Juli 2024
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92
#1

Wir betreiben ein kleines Haar- und Kosmetikstudio mit drei Bedienplätzen in London. Bisher lief die Terminvergabe klassisch über Telefon, WhatsApp und einen Papiertischkalender. Wegen Überschneidungen und vergessenen Terminen geht uns mittlerweile aber einfach zu viel Zeit verloren.

Ich habe mich online nach 'kostenloser Terminsoftware' umgesehen, aber auf den Websites klingt das immer so, als gäbe es überhaupt keine Einschränkungen. Letzte Woche haben wir spaßeshalber ein Tool getestet: Schon am dritten Tag kam der Hinweis, dass wir für SMS-Terminerinnerungen an Kunden ein Zusatzpaket für 25 Pfund im Monat bräuchten.

Wo liegt bei den Gratisversionen typischerweise der Haken? Ab welcher Schwelle wird man wirklich zur Kasse gebeten? Wir wollen vermeiden, dass wir unseren gesamten Kundenstamm einpflegen und am Ende in einer Abo-Falle festsitzen.

HHilal Z***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Dez. 2024
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136
Nützlichste Antwort#2

Kurz gesagt: Kostenlose Terminsoftware bietet meist einen einfachen Basiskalender für genau eine Person und ein recht knappes monatliches Buchungskontingent. Features wie SMS-Erinnerungen, Kalendersynchronisation über mehrere Mitarbeiter oder der Datenexport landen grundsätzlich hinter der Bezahlschranke. Sobald Ihr Studio anläuft oder Sie eine zweite Kraft anlegen wollen, werden meist zwischen 20 und 60 Pfund monatlich fällig.

Das Geschäftsmodell basiert im Wesentlichen auf drei Haken: 1) Eingeschränkte Kommunikation: E-Mail-Benachrichtigungen sind meist kostenlos, aber für SMS – die Ausfälle tatsächlich wirksam verhindern – zahlt man saftige Aufpreise oder muss teure Pakete buchen. 2) Limit bei Nutzern und Buchungen: Oft sind nur 30 bis 50 Buchungen pro Monat frei; mit drei Plätzen reißt man das schon nach einer Woche. 3) Zahlungsgebühren: Wer Anzahlungen direkt online einziehen möchte, zahlt oft weit höhere Transaktionsgebühren als üblich.

Das größte Risiko betrifft die Daten: Häufig sperren solche Tools den gesammelten Export der Kundendatenbank, wenn man kündigen will. Prüfen Sie deshalb unbedingt vorab im kostenlosen Plan, ob ein vollständiger CSV-Export überhaupt freigeschaltet ist.

Wenn Sie drei Mitarbeiter komplett kostenlos koordinieren wollen, fahren Sie oft besser damit, schlichte Kalender-Apps mit geteilten Kalendern und einem einfachen Online-Formular zu kombinieren.

KKader K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Okt. 2023
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6
#3

Wir sind für unser Massagestudio in Manchester auch mal auf so ein 'Gratis'-Tool reingefallen. Im vierten Monat hatten wir 120 Kunden drin, zack – Kalender gesperrt. Ohne Upgrade auf 35 Pfund monatlich kamen wir an bestehende Termine gar nicht mehr ran. Wir mussten zähneknirschend zahlen, weil ein Umzug auf die Schnelle zwei Tage gedauert hätte.

GGizem Y***Teilnehmer
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Vorstandsmitglied
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Viehzucht
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Unternehmen innerhalb eines Konzerns
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Jan. 2024
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209

Doki · Server-Wartungsvertrag · 2025

#4

Keine Cloud-Software der Welt verschenkt irgendwas aus Nächstenliebe. Die Gratis-Versionen sind im Grunde nur dazu da, dass man ihr Produkt testet. Sobald die Kundendaten drin sind und der Wechselaufwand größer wird als 30 Pfund im Monat, schnappt die Falle zu.

AAslıhanTeilnehmer
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Modehersteller
Beigetreten
Apr. 2024
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102
#5

Geht direkt in die Kontoeinstellungen und schaut nach, ob 'Export Customers' oder 'CSV-Download' klickbar ist. Wenn das ausgegraut ist oder ein Bezahl-Upgrade verlangt, sofort Finger weg. Lasst eure Kundennummern niemals als Geisel nehmen.

RRamazan T***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Mai 2024
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4
#6

Typische Stolperfallen sind fast immer: 1) Buchungsstopp ab 50 Terminen im Monat, 2) eigenes Logo nur im Pro-Tarif, 3) keine echte Zwei-Wege-Synchronisation mit Google Kalender, 4) nur Bestätigung per Mail statt SMS, wodurch Termine trotzdem ständig vergessen werden.

AAhmet N***Experte
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Verkäufer im Einzelhandel
Branche
bauwesen
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Unternehmen innerhalb eines Konzerns
Beigetreten
Juli 2022
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153
#7

hatten vor zwei jahren genau dieselbe idee mit nem gratistool. am ende stand in den bestätigungsmails an unsere kunden ganz unten werbung für konkurrenzstudios aus der gegend. gratis war da gar nix, wir haben quasi werbung für andere gemacht. am nächsten tag direkt gelöscht.

SSena A***Teilnehmer
Funktion
Sekretärin
Branche
leder
Organisationsform
Genossenschaft
Beigetreten
Apr. 2022
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3

Doki · Penetrationstest · 2025

#8

Wenn ihr drei Mitarbeiter habt, bringt euch keine einzige Gratisversion auf dem Markt was, da kriegt ihr schon im ersten Monat 'ne Warnung wegen Mitarbeiterlimit.

AAycan U***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Juli 2023
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2
#9

plant meiner Meinung nach von Anfang an 20-30 Pfund im Monat ein und startet direkt mit einer ehrlichen Software, bei der die Regeln klar sind dann sich mit den versteckten Kosten von Gratis-Tools rumzuärgern verdirbt einem echt den Spaß an der Arbeit schade um die Zeit.

MMert D***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Dez. 2024
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3
#10

Wir sind auch eine Zeit lang an derselben Stelle hängen geblieben. Wenn wir ohne Messung entscheiden, landen wir immer wieder am selben Punkt.

In den ersten drei Monaten läuft alles gut, die Probleme tauchen im vierten Monat auf. Korrigiert mich, falls ich falsch liege.

İİsmail V***Teilnehmer
Funktion
Vorstandsmitglied
Branche
Werbung und Marketing
Organisationsform
Boutique-Agentur
Beigetreten
Mai 2023
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2
#11

Richtig. Der Zahlungsplan sollte an die Projektphasen gekoppelt sein, nicht an den Kalender.

An deiner Stelle würde ich so vorgehen.

CCeren E***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Mai 2024
Nachricht
1
#12

Ich schreibe mal meine Erfahrung auf. Der meiste Zeitverlust entsteht durch Arbeiten, die auf Freigaben warten.

Korrigiert mich, falls ich falsch liege.

AAleyna E***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Aug. 2024
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80
#13

Gespeichert. Wenn im Vertrag nicht steht, wem der Code gehört, habt ihr bei der Trennung keine Verhandlungsmacht mehr.

Zugangsdaten sollten auf den Firmennamen laufen, nicht auf persönliche Konten. Wenn ihr das Ergebnis hier postet, hilft es auch anderen.

NNuri G***Teilnehmer
Funktion
Einkaufsleiter
Branche
Landwirtschaft
Organisationsform
neu gegründetes Startup
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März 2023
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62
#14

Ja, die Situation bei kostenlose terminbuchungssoftware ist genau so. Ein Change-Request-Prozess verlangsamt die Arbeit nicht, sondern beschleunigt sie.

Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt, ich antworte so gut ich kann.

KKORİDoki-Team
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Forum-Moderator
Branche
IT-Sicherheit und Digitalisierung
Organisationsform
Doki
Beigetreten
Jan. 2023
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2.840
Wächter#15

Diese Frage kommt im Forum häufig vor, daher fasse ich es mal zusammen: Erstellt zuerst ein Inventar – was habt ihr, wo liegt es, wer hat Zugriff? Jede Maßnahme ohne Inventar lässt eine unsichtbare Tür offen.

AAyşe Ç***Teilnehmer
Funktion
IT-Sicherheitsdirektor
Branche
bauwesen
Organisationsform
Genossenschaft
Beigetreten
Feb. 2025
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27
#16

Das hatte ich auch schon überlegt. Wenn im Vertrag nicht steht, wem der Code gehört, habt ihr bei der Trennung keine Verhandlungsmacht mehr.

Überstürzte Entscheidungen sind oft solche, die man sechs Monate später korrigieren muss.

BBurcu Y***Teilnehmer
Funktion
Qualitätsmanager
Branche
Software
Organisationsform
Boutique-Agentur
Beigetreten
Okt. 2024
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396
#17

Hier ist etwas zu beachten. Wenn ihr es zum ersten Mal macht, fangt klein an, die Skalierung kommt später.

RReyhan Ö***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2024
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280
#18

Das hier Beschriebene ist genau das, was wir erlebt haben. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern worauf sie sich bezieht.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

RRabia Ç***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Dez. 2023
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23
#19

Das hört man oft, aber bei uns war es nie so. Wenn ihr es zum ersten Mal macht fangt klein an, die Skalierung kommt später.

Nach der Übergabe lebt das System weiter; Wartung ist ein separater Posten. übrigens wenn ihr das Ergebnis hier postet, hilft es auch anderen.

PPerihan K***Teilnehmer
Funktion
Produktmanager
Branche
Catering
Organisationsform
Firma mit 20 Mitarbeitern
Beigetreten
Feb. 2024
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220

Doki · Unternehmenswebsite · 2024

#20

Genau so, und das ist zudem kaum bekannt. Kein Prozess ohne Dokumentation verbessert sich, weil man nicht weiß, was man verbessern soll.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

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