Ich kümmere mich um die Verwaltung einer freien privaten Grundschule im Pariser Umland mit 220 Schülern und 18 Lehrkräften. Unser Schulgeld liegt bei durchschnittlich rund 3.800 Euro pro Schüler im Jahr aber wegen Gebäudemiete und Lehrergehältern ist unser Budget extrem eng. Bislang haben wir Notenerfassung tägliche Fehlzeiten und die Elternkommunikation über unübersichtliche Tabellen und endlose Mailketten abgewickelt; mit steigender Schülerzahl häufen sich jedoch die Fehler massiv.
Große Plattformen für Schulverwaltung verlangen Lizenzgebühren von 6 bis 10 Euro pro Schüler und Jahr was für uns eine Mehrbelastung von jährlich 1.500 bis 2.000 Euro bedeuten würde. Einige Anbieter wollten für Einrichtung und Datenmigration zusätzlich einmalig 1.200 Euro. Dieses Budget wollen wir dafür einfach nicht freigeben.
Wir möchten auf eine Open-Source-Lösung oder eine Schulverwaltungssoftware mit Free-Tier umsteigen. Ist es realistisch, Noten, Fehlzeiten Elterninfos und vor allem offene Ratenzahlungen bzw. die Rechnungsnachverfolgung sauber über ein kostenloses System laufen zu lassen? Mit welchen Risiken müssen wir rechnen, wenn wir später das System wechseln und Eltern- sowie Notendaten exportieren wollen?