- Funktion
- Qualitätsprüfer
- Branche
- Elektro- und Elektronikindustrie
- Organisationsform
- Boutique-Agentur
- Beigetreten
- Jan. 2022
- Nachricht
- 178
Wir betreiben eine E-Commerce-Marke für Heimtextilien mit Sitz in den USA. Unser Monatsumsatz liegt im Schnitt bei 35.000 USD, das Ad Spend bei rund 8.000 USD. Bisher habe ich die Ads selbst geschaltet, aber da das Ganze wächst haben wir einen erfahrenen Freelance-Marketer ins Boot geholt. Statt der üblichen 2.500 USD Monatsgage kam er jetzt mit einem ganz anderen Gegenvorschlag.
Sein Modell: 1.000 USD fixes Basishonorar pro Monat plus entweder 15 Prozent vom Nettogewinn oder 4 Prozent vom Umsatz. Sein Argument: Er hängt sich dann wie an ein eigenes Projekt rein, und wenn der Gewinn steigt, gewinnen beide Seiten. Klingt auf dem Papier verlockend und motivierend, aber ich habe Bauchschmerzen dabei.
Vor allem weiß ich nicht wie tief ich ihm für die Gewinnermittlung Einblick in meine Buchhaltung geben soll – Retouren Versandkosten, Wareneinsatz usw. Welche Fixbeträge, Prüfrechte und Ausstiegsklauseln gehören in so einen Vertrag wenn ein Marketer am Gewinn beteiligt werden will? Lohnt sich dieses Risiko überhaupt?