Wir sind ein 22-köpfiges Unternehmen und exportieren Großküchenausstattung. Unser 7-köpfiges Team für Vertrieb und Business Development ist pro Jahr auf mindestens 6–7 Messen im In- und Ausland unterwegs. Bisher haben wir jedes Quartal tausende gedruckte Visitenkarten verteilt; dabei fielen pro Quartal rund 9.000 TL Druckkosten an und sobald sich bei einem Mitarbeiter die Position oder die Telefonnummer änderte, wanderten ganze Kartons in den Müll.
Als Geschäftsführung haben wir beschlossen das Vertriebsteam auf ein NFC- und QR-basiertes System für digitale Visitenkarten umzustellen. Beim Sichten diverser Beispiele für digitale Visitenkarten im Netz gab es teamintern eine hitzige Diskussion. Auf manchen Profilen sieht man die private Handynummer der Mitarbeiter, einen direkten WhatsApp-Link den Terminkalender, ja sogar die Privatadresse und private Social-Media-Accounts. Wie schaffen wir den Spagat zwischen professionellem Firmenauftritt und dem Schutz der Privatsphäre unserer Mitarbeiter? Welche Felder müssen auf einer digitalen Visitenkarte zwingend vorhanden sein und was gehört definitiv gestrichen?