- Funktion
- Außendienstmitarbeiter
- Branche
- papier
- Organisationsform
- Filialkette
- Beigetreten
- Nov. 2024
- Nachricht
- 2
Ich arbeite als freiberuflicher Berater für Unternehmenskommunikation in Florenz. Auf Events und Konferenzen sehe ich in letzter Zeit immer öfter Leute, die statt klassischer Papier-Visitenkarten einfach einen QR-Code auf dem Smartphone scannen lassen oder eine NFC-Karte anhalten.
Da ich die Druckkosten (für 500 hochwertige Karten verlangen Druckereien gerne mal 100–130 EUR) und das ständige Wegwerfen bei geänderten Daten satt habe, überlege ich, auf einen kostenlosen digitalen Visitenkarten-Dienst umzusteigen. Ich habe allerdings echte Zweifel: Speichern die Leute solche Profile wirklich ab und melden sich, oder verpufft das Ganze als kurzfristige Tech-Spielerei?
Meine zweite und noch größere Sorge ist der Datenschutz. In Italien und allgemein in Europa wird die DSGVO sehr ernst genommen. Schadet es dem professionellen Image, wenn man seine gesamten geschäftlichen Kontaktdaten bei einem externen Gratis-Dienst hochlädt und Kunden darüber eine Karte vorlegt?