- Funktion
- Grafikdesigner
- Branche
- Reinigungsdienstleistungen
- Organisationsform
- Filialkette
- Beigetreten
- Juli 2023
- Nachricht
- 95
Wir waren auf der Uni befreundet und haben die Firma im ersten Jahr zusammen gegründet und geführt. Wir sind mit je 50 % Anteil auseinandergegangen. Im ersten Jahr lief alles super, aber Anfang des zweiten Jahres meinte mein Partner: 'Wir sind noch klein, wir müssen die Firma skalieren.' Ich sagte: 'Lass uns langsam wachsen.' Er wollte aber lieber alle einstellen, Schulden machen und schnell wachsen.
Die Stimmung kippte. Er fing an, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen, ohne mich zu fragen, und ich fühlte mich nur noch als zweite Geige. Nach sechs Monaten sagte er: 'Wir ändern die Anteile, du bekommst 30 %, ich 70 %.' Auch wenn er unrecht hatte, war es schon dreist. Ich hab natürlich abgelehnt.
Am Ende schalteten wir Anwälte ein und prüften die Ausstiegsklausel im Gesellschaftsvertrag. Im Hintergrund gab es zwei Klagen gegeneinander, aber wir haben uns schließlich geeinigt: Ich bin aus der Firma ausgestiegen, habe meine Anteile zu einem Festpreis verkauft und einen neuen Job angefangen. Jetzt hat er die Firma professionalisiert und vergrößert, und ich bin in anderen Projekten unterwegs.