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Eine Agentur sagt 6 Wochen, die andere 4 Monate – wie lange dauert der Bau einer Website von Grund auf wirklich?

FFurkan U***Teilnehmer
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Verwaltungsleiter
Branche
energie
Organisationsform
Produktionsunternehmen mit 40 Mitarbeitern
Beigetreten
Juli 2025
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84
#1

Wir sind ein Hersteller von industriellen Verpackungsmaterialien aus Texas. Unsere aktuelle Website ist 8 Jahre alt und nicht mal für Mobilgeräte optimiert. Wir möchten eine moderne Corporate-Website mit 25–30 Seiten aufsetzen lassen: inklusive Produktkatalog, dynamischen Formularen für Angebotsanfragen und einer direkten Anbindung an unser bestehendes CRM. Für das Projekt haben wir ein Budget von rund 15.000 Dollar eingeplant.

Eine der angefragten Agenturen behauptet, das Projekt 6 Wochen nach Vertragsunterzeichnung schlüsselfertig zu übergeben. Die andere Agentur meint, mit gründlicher Analyse, Wireframes, UI-Design, Integrationen und Content-Pflege dauere es frühestens 16 Wochen (also rund 4 Monate). Der Zeitunterschied ist fast das Dreifache.

Woher kommt so eine riesige Differenz bei der Entwicklung einer Corporate-Website von Grund auf? Wie sehen die Phasen und Meilensteine eines realistischen Zeitplans aus? Welcher Agentur sollten wir vertrauen?

MMetin A***Experte
Funktion
Unternehmensberater
Organisationsform
Ein-Personen-Unternehmen
Beigetreten
Aug. 2023
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186
Nützlichste Antwort#2

Kurze Antwort: Für eine individuelle Corporate-Website mit 25–30 Seiten, CRM-Anbindung und dynamischen Formularen sind 6 Wochen Lieferzeit absolut unrealistisch. Ein maßgeschneidertes Projekt dieser Größenordnung braucht mit sauberen Feedback- und Testschleifen im Schnitt 12 bis 16 Wochen.

Die Agentur mit den 6 Wochen wird vermutlich einfach ein fertiges Template nehmen, eure bestehenden Texte lieblos reinkopieren und die Integrationstests nur oberflächlich abfrühstücken. Die größten Verzögerungen bei Webprojekten entstehen meistens nicht beim Coden, sondern bei der Inhaltserstellung und den internen Freigabeschleifen. In 6 Wochen Design-Iterationen durchzuziehen, Formular-Logiken zu bauen und CRM-Datenübertragungen zu testen, setzt voraus, dass alles wie am Schnürchen läuft – und das passiert in der Praxis nie.

So sehen die Meilensteine eines realistischen 16-Wochen-Plans aus: 1) Discovery-Workshops, Content-Architektur und Wireframing: 3 Wochen. 2) UI-Design und Feedbackschleifen/Freigaben mit euch: 3–4 Wochen. 3) Frontend-Entwicklung, Backend/CMS und CRM-API-Anbindungen: 4–5 Wochen. 4) Content-Einpflege, Cross-Device-Testing und User-Acceptance-Tests: 3–4 Wochen.

Statt auf schnelle Versprechungen reinzufallen, solltet ihr auf die 4-Monats-Agentur setzen. Ein Ansatz mit klaren Freigabefristen, definierter Verantwortung bei Content-Lieferverzug und schrittweiser Übergabe minimiert eure unternehmerischen Risiken deutlich besser.

HHüsniye E***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2024
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260
#3

Die 6-Wochen-Agentur wird euch erst unterschreiben lassen und dann die Schuld auf fehlende Inhalte schieben, um das Ganze auf 3–4 Monate zu dehnen. Absurd kurze Fristen anzubieten ist eine uralte Masche, um den Deal einzutüten. Wer einen detaillierten Zeitplan vorlegt, ist fast immer die verlässlichere Wahl.

HHüsniye T***Teilnehmer
Funktion
HR-Spezialist
Branche
Textil
Organisationsform
Werkstatt
Beigetreten
Dez. 2025
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361
#4

Wir sind damals mit einem Team gestartet, das 8 Wochen versprochen hatte. Allein das Bereinigen von Data-Mapping-Fehlern bei den CRM-Webhooks und das Optimieren der Produktbilder hat uns 4 Wochen gekostet. Am Ende waren es genau 18 Wochen. Die Agentur mit den 16 Wochen ist einfach ehrlich.

DDamla K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Aug. 2025
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1
#5

Egal für wen ihr euch entscheidet: Der größte Flaschenhals seid meistens ihr selbst. Wenn Texte, hochauflösende Produktbilder und CRM-Zugänge nicht parat liegen werden aus 4 Monaten ruckzuck 7 Monate. Fangt am besten jetzt schon an, den Content zusammenzutrommeln.

FFerhat C***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Aug. 2024
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225
#6

Sobald eine CRM-Integration im Spiel ist, kann man das zeitlich nicht wie eine 08/15-Visitenkarten-Website berechnen. Formularübertragungen bei API-Timeouts, Token-Refreshs, Datenvalidierung und Logging im Fehlerfall aufzusetzen und durchzutesten, frisst allein schon 2–3 Wochen Entwicklungs- und QA-Zeit.

NNuri U***VeteranCommunity-Mitglied
Beigetreten
Feb. 2024
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325
#7

sechs wochen sind reines wunschdenken. allein die designfreigabe dauert wegen interner abstimmungen doch locker drei wochen dann wer vier monate veranschlagt hat wenigstens ahhnung von der realität.

Ergänzung: Wurde unten schon gefragt, die Antwort habe ich im zweiten Beitrag geschrieben.

VVolkan C***Teilnehmer
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Digital-Marketing-Experte
Branche
Reinigungsdienstleistungen
Organisationsform
Familienunternehmen
Beigetreten
Juni 2024
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224

Doki · KVKK-Compliance-Beratung · 2024

#8

Wir haben vor drei Jahren bei einer ähnlichen Katalog-Website den Fehler gemacht und die Agentur genommen, die es angeblich 'ganz eilig' fertigstellen konnte. Nach zwei Monaten waren wir immer noch nicht live: Formulare erzeugten Dubletten im CRM, das Mobilmenü war zerschossen. Den Pfusch auszubügeln hat uns 6 Monate und extra 5.000 Dollar gekostet.

MMelis E***Experte
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Qualitätsprüfer
Branche
Automobilzulieferer
Organisationsform
Firma mit 20 Mitarbeitern
Beigetreten
März 2023
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50
#9

Wenn ihr den Vertrag aufsetzt, nagelt die Zeitachse über drei Punkte fest: 1) Feste Freigabefristen für jede Phase (z. B. maximal 5 Werktage für Feedback), 2) Faire Definition der Verantwortlichkeiten bei Verzug auf beiden Seiten, 3) Mindestens 10 Arbeitstage reine Bugfixing- und Pufferzeit vor dem Go-Live.

Doki ekibiDoki-Team
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Offizielles Konto
Branche
IT-Sicherheit und Digitalisierung
Organisationsform
Doki
Beigetreten
März 2023
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310
#10

Bei Corporate-Projekten hängt die Verlässlichkeit der Timeline direkt vom Risikomanagement ab. Die Methodik der Agentur mit dem 16-Wochen-Plan entspricht gängigen Standards im professionellen Projektmanagement.

LLevent Y***VeteranCommunity-Mitglied
Beigetreten
Juni 2023
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128
#11

Ich würde sagen lass uns nichts überstürzen. Schreibe bei Entscheidungen auch das Worst-Case-Szenario auf nicht nur das Beste.

SSultan A***Teilnehmer
Funktion
Verwaltungsleiter
Branche
chemie
Organisationsform
Werkstatt
Beigetreten
Jan. 2023
Nachricht
53
#12

Vor zwei Jahren habe ich genau dasselbe erlebt. Ein Change-Request-Prozess verlangsamt die Arbeit nicht, sondern beschleunigt sie.

Viel Erfolg.

ZZeynep K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Feb. 2024
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41
#13

Ich spreche mal aus der Gegenperspektive, ich bin auf der Lieferantenseite. Wenn du zu einem Thema drei verschiedene Antworten bekommst war die Frage falsch gestellt.

Korrigiert mich, falls ich falsch liege.

KKübra G***Teilnehmer
Funktion
Außendienstmitarbeiter
Branche
Recht
Organisationsform
mittelständisches Unternehmen
Beigetreten
März 2024
Nachricht
7
#14

Gespeichert.

ZZehra D***Veteran
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Kurier-Koordinator
Branche
Automobilzulieferer
Organisationsform
Ein-Personen-Unternehmen
Beigetreten
Juni 2023
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80
#15

Nichts vergessen: Wenn man versucht, alles gleichzeitig zu ändern, etabliert sich nichts richtig.

Jeder nicht schriftlich festgehaltene Punkt ist einer, an den sich beide Parteien später unterschiedlich erinnern. Ich hoffe, das hilft dir weiter.

HHakan T***Teilnehmer
Funktion
Anlageberater
Beigetreten
Jan. 2024
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96
#16

Beim Umsetzen gibt es drei Dinge zu beachten. Kein Prozess ohne Dokumentation verbessert sich, weil man nicht weiß, was man verbessern soll.

PPolat M***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Nov. 2025
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69
#17

Bei uns ist es genauso.

TTuğçe K***Neues MitgliedCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2026
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310
#18

Das hier Beschriebene ist genau das, was wir erlebt haben. Schaut zuerst, welche Daten ihr bei der Entscheidungsfindung zur Hand habt.

Der meiste Zeitverlust entsteht durch Arbeiten, die auf Freigaben warten. Viel Erfolg.

AAycan C***Teilnehmer
Funktion
Softwareentwickler
Branche
glas
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
Beigetreten
Nov. 2025
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122
#19

diees Thema ist archiviert.

TTunçExperte
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SaaS-Gründer
Beigetreten
Juli 2023
Nachricht
186
#20

Danke fürs Schreiben.

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