- Funktion
- Autowerkstatt
- Organisationsform
- Firma mit 20 Mitarbeitern
- Beigetreten
- Juli 2024
- Nachricht
- 27
In Berlin sind ein Freund und ich kurz davor eine Social-Media-Agentur für lokale Unternehmen zu gründen. Wir haben beide drei Jahre Branchenerfahrung; mein Freund ist eher auf Videodreh, Schnitt und Grafikdesign spezialisiert, ich kenne mich mit Texterstellung, Kundenkommunikation und digitalem Werbemanagement aus.
Aktuell haben wir rund 10.000 EUR gemeinsames Startkapital eingeplant. Aber die Verwirrung beginnt bei der Arbeits- und Gewinnverteilung. Wer den Kunden bringt, wer den Verkauf abschließt und wer das Tagesgeschäft führt, kann bei jedem Projekt anders sein. Zum Beispiel kann ich die komplette Abwicklung eines Kunden übernehmen den mein Freund gefunden hat, oder umgekehrt. Die Einnahmen von Anfang an halb/halb zu teilen klingt erstmal verlockend, aber wir befürchten dass sich mit der Zeit ein Gefühl der Ungerechtigkeit einschleicht.
Mit welcher fairen Formel sollten wir in so einer Zwei-Partner-Struktur die Aufgabenverteilung und den Gewinn aufteilen? Und falls einer der Partner später aussteigen will, wie sollten Kundenstamm und Verträge aufgeteilt werden?