- Funktion
- Test-Spezialist
- Branche
- E-Commerce
- Organisationsform
- mittelständisches Unternehmen
- Beigetreten
- Sept. 2022
- Nachricht
- 3
Als ich vor drei Jahren meine Werkstatt für handgemachte Ledergeldbörsen und -taschen eröffnet habe floss fast mein gesamtes Startkapital in Lederhäute und Nähmaschinen. Statt jährlich zigtausende Lira für fertige E-Commerce-Pakete hinzublättern, habe ich den Shop komplett gratis mit einer Open-Source-Lösung hochgezogen. Fürs Hosting fielen damals gerade mal lächerliche 90 TL im Monat an.
Die ersten 8–9 Monate lief alles super. Bei 1–2 Bestellungen am Tag hab ich den Lieferschein manuell ausgedruckt die Rechnung per Hand geschrieben und dem Kunden den Sendungscode per Nachricht geschickt. Aber als dann ein Social-Media-Video von mir viral ging und die Bestellungen plötzlich auf 25–30 am Tag hochschossen, ist das System komplett zusammengebrochen. Plugins kamen sich in die Quere, die Schnittstelle zum Zahlungsanbieter hat gestreikt und mobil hat sich der Checkout ständig aufgehängt.
Am Ende musste ich für 32.000 TL im Jahr auf ein professionelles Mietshopsystem umsteigen. Wo genau liegt für diejenigen die bei null Kosten anfangen, dieser Wendepunkt? Ab welcher Phase seid ihr auf eine bezahlte Lösung umgestiegen?