- Funktion
- Außendienstmitarbeiter
- Branche
- Versicherungswesen
- Organisationsform
- mittelständisches Unternehmen
- Beigetreten
- Okt. 2023
- Nachricht
- 293
Wir betreiben in Dubai eine kleine Poliklinik mit zwei Zahnärzten und einem Physiotherapeuten. Wir behandeln im Schnitt 25 bis 30 Patienten am Tag. Um das Terminaufkommen besser zu koordinieren, habe ich die letzten zwei Monate ein ausländisches Cloud-Tool mit kostenloser Version getestet, das ich online gefunden hatte.
Letzte Woche habe ich bemerkt, dass das System Telefonnummern, Namen und sogar die vorab notierten medizinischen Beschwerden unverschlüsselt speichert. Zudem kann jeder, der den verschickten Link zur Terminbestätigung anklickt über den Browserverlauf unbefugt auf den Kalendereintrag eines anderen Patienten zugreifen. Die Datenschutzvorgaben der hiesigen Gesundheitsbehörde sind extrem streng und ich habe ernsthafte Sorgen vor Bußgeldern oder einem massiven Reputationsverlust wegen einer solchen Sicherheitslücke.
Unser monatliches Software-Budget für die Praxis liegt bei maximal 1.200 AED. Bei diesem Gratis-Tool habe ich keinerlei Möglichkeit Sicherheitspatches einzufordern. Auf welche technischen Kriterien muss ich beim Wechsel zu einer kostenpflichtigen Unternehmenssoftware im Hinblick auf Patientengeheimnis und Datensicherheit achten, und wie sollte ich die Umstellung planen?