Wir sind ein Großhändler für Gastronomiebedarf und Ersatzteile in Köln mit insgesamt 12 Mitarbeitern. Wir haben gängige Standardlösungen für Buchhaltung und Lager ausprobiert, stoßen aber ständig an Grenzen: Unsere Montageteams müssen Ersatzteile direkt vor Ort verbuchen, Kundenangebote müssen anhand technischer Varianten automatisch kalkuliert werden und die alten Datenformate unserer deutschen Zulieferer lassen sich kaum abgleichen.
Eine lokale Softwareagentur hat uns vorgeschlagen, statt Standardpaketen eine maßgeschneiderte Middleware für unsere Abläufe zu entwickeln, und dafür für die erste Phase ein Budget von 38.000 EUR veranschlagt. Wenn ich „Individualsoftware“ höre, denke ich sofort an millionenschwere Riesenprojekte.
Was bedeutet Individualsoftware in der Praxis für einen Betrieb unserer Größe wirklich? Wo bringt sie echten Mehrwert, und wann verbrennt man damit nur Geld? Lohnt sich dieses Budget samt den Folgekosten für die Wartung überhaupt?