- Funktion
- Techniker im Kundendienst
- Branche
- kunststoff
- Organisationsform
- Genossenschaft
- Beigetreten
- Sept. 2023
- Nachricht
- 5
Ich mache die Hausverwaltung für ein Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen in Kadıköy. Das monatliche Hausgeld liegt bei 850 TL pro Einheit, unser Monatsbudget beläuft sich auf rund 11.900 TL. Seit gut einem Jahr pflege ich sämtliche Einnahmen, Ausgaben, Rechnungen und Kosten für die Treppenhausreinigung in einer selbst erstellten Tabelle. Bisher lief alles reibungslos, aber je älter das Gebäude wird, desto unübersichtlicher wird das Ganze.
Letzten Monat haben wir eine Sonderumlage beschlossen: 34.000 TL für die Aufzugsmodernisierung und 52.000 TL für die Fassadenabdichtung. Drei Eigentümer wollten in Raten zahlen, und mittendrin sind zwei Mieter ausgezogen. In der Tabelle abzugleichen, wer noch wie viel schuldet, Verzugszinsen zu berechnen und die Vorschüsse aus Gemeinschaftsmitteln auszugleichen, kostet mich mittlerweile Stunden. Außerdem möchte einer der Nachbarn die Abrechnung transparent auf dem Smartphone einsehen können.
Als ich nach einer Software für die Hausgeldverwaltung geschaut habe, lagen die Lizenzkosten zwischen 2.000 TL und 4.500 TL pro Jahr. Lohnt sich ein Umstieg auf eine Spezialsoftware bei so einer Objektgröße überhaupt, oder kriegt man das mit besseren Formeln in der Tabelle noch hin? Mich würden da die Erfahrungen von anderen Verwaltern interessieren.