- Funktion
- Grafikdesigner
- Branche
- Möbelproduktion
- Organisationsform
- Ein-Personen-Unternehmen
- Beigetreten
- Aug. 2023
- Nachricht
- 57
Ich bin in Barcelona als unabhängige Innenarchitektur- und Renovierungsberaterin tätig. Ich treffe mich durchschnittlich 3-4 Mal pro Woche persönlich mit potenziellen Kunden Bauunternehmern oder Materiallieferanten. Normalerweise habe ich in der lokalen Druckerei 500 Visitenkarten auf dickem, strukturiertem Papier drucken lassen, was mich etwa 65 EUR gekostet hat. Die Karten sind alle und bevor ich neue drucken lasse schaue ich mir Alternativen an.
Im Internet habe ich kostenlose digitale Visitenkarten-Dienste gesehen, die man per kontaktlosem NFC oder über einen QR-Code öffnet. Die Idee klingt gut; die Person hält ihr Handy dran oder scannt den Code und schon erscheint ein Button zum direkten Speichern im Adressbuch und ein Link zum Portfolio. Wenn sich meine Daten ändern, ist die Karte nicht gleich Müll.
Aber in der Praxis kann ich nicht einschätzen wie die Kunden darauf reagieren. Wirkt es in Meetings unpersönlich oder zu umständlich, dem Gegenüber den Bildschirm hinzuhalten und zu sagen „kannst du das mal scannen"? Und gibt es bei kostenlosen Tools Risiken wie nachträglich eingeblendete Werbung oder kaputte Links? Was empfehlen diejenigen, die Erfahrung damit haben?