Wir betreiben einen E-Commerce-Shop für maßgefertigte Möbel und Wohnaccessoires auf dem US-Markt. Weil unser organischer Traffic seit sechs Monaten stagniert, haben wir für 4.500 Dollar ein umfassendes technisches Audit bei einer lokalen Agentur in Auftrag gegeben. Gestern Abend kam dann ein gewaltiger, 60-seitiger PDF-Report mit sage und schreibe 340 einzelnen Beanstandungen reingeflattert.
Von fehlenden Alt-Tags über Weiterleitungsketten auf Filterseiten bis hin zu H2-Hierarchien und Klicktiefe ist buchstäblich alles mit roten Warnungen versehen. Unser Entwickler meinte direkt, wenn er das alles abarbeiten soll, ist er mindestens drei Monate nur damit beschäftigt und alle anderen operativen Features liegen komplett auf Eis.
Wie trennt man bei so einer endlosen Liste die Spreu vom Weizen? Was bringt wirklich organischen Traffic und Umsatz, und was ist bloß Rauschen aus automatisierten Tools? Was genau muss ich im nächsten Review-Call mit der Agentur fragen, um eine vernünftige Roadmap zu erzwingen?