- Funktion
- Qualitätsmanager
- Branche
- E-Commerce
- Organisationsform
- Regionalhändler
- Beigetreten
- März 2025
- Nachricht
- 9
Wir sind ein Großhändler für Eisenwaren und Möbelbeschläge. Wir führen rund 400 Hauptartikel, aber durch verschiedene Farben, Maße und Beschichtungen kommen wir mit allen Varianten auf etwa 2.500 Positionen im System. Seit zwei Jahren erfasse ich Warenein- und -ausgänge über eine Excel-Vorlage zur Lagerverwaltung, die ich mir mal runtergeladen und für uns angepasst habe.
Im Lager kümmern sich zwei Mitarbeiter um Warenannahme und Versand, im Büro schreiben drei Leute Angebote und Rechnungen. Seit etwa zwei Monaten stimmt mindestens ein- bis zweimal pro Woche der reale Lagerbestand nicht mehr mit den Zahlen in der Tabelle überein. Wir bestätigen dem Kunden die Bestellung mit der Aussage es seien 50 Kartons auf Lager und wenn man ins Regal greift stellt sich heraus, dass die Ware schon am Vortag für einen anderen Auftrag reserviert wurde. Wir sind es langsam echt leid jeden Abend Bestände nachzuzählen und Differenzen händisch geradezuziehen.
Ist eine Tabellenkalkulation für ein Volumen dieser Größenordnung schlicht am Limit oder machen wir irgendwo Fehler in den Formeln? Ab welchem Punkt ist der Umstieg auf eine richtige Warenwirtschafts- oder Lagersoftware wirklich zwingend nötig?