Ich betreibe einen Friseursalon mit 3 Bedienplätzen in Mailand. also als wir Termine noch per Notizbuch und WhatsApp-Nachrichten koordiniert haben führten Doppelbuchungen und verpasste Anrufe zu Stoßzeiten allmählich zu echtem Chaos. 40–50 EUR im Monat für Software-Abos wollte ich anfangs nicht ausgeben, weil ich schlicht nicht einschätzen konnte ob die Kundschaft so ein System überhaupt annimmt.
Ich habe dann ein cloudbasiertes kostenloses Buchungstool im Netz gefunden den Link ins Profil gepackt und die Kunden informiert. Die ersten 2 Monate lief alles super unkompliziert; Termine wurden sogar mitten in der Nacht gebucht und die Zettelwirtschaft ging spürbar zurück. Ab dem 4. Monat fingen die Einschränkungen des Gratis-Tarifs jedoch an zu nerven. Das Limit von 50 Buchungen pro Monat war ruckzuck erreicht und das System blockierte neue Termine. Das größte Problem war aber das Fehlen von SMS-Erinnerungen – die Zahl der No-Shows stieg merklich an.
Nach sechs Monaten bin ich dann notgedrungen auf ein kostenpflichtiges Paket umgestiegen. An alle die mit kostenlosen Tools liebäugeln: Wo liegen die Grenzen dieser Systeme und ab wann lohnt es sich nicht mehr am falschen Ende zu sparen?