Wir haben in Riad ein neues Start-up für B2B-Logistikberatung gegründet und kümmern uns aktuell zu zweit als Co-Founder um die Geschäftsentwicklung. In zwei Monaten hatten wir Kontakt mit rund 80 potenziellen Unternehmenskunden und haben begonnen, Angebotsprozesse abzuwickeln. Mein Partner plädiert dafür, die Kosten niedrig zu halten und anfangs ein komplett kostenloses CRM-System zu nutzen; Lizenzgebühren von 400–500 SAR pro Nutzer und Monat seien in dieser Phase völlig unnötig.
Ich mache mir dagegen Sorgen, dass das System gesperrt wird, sobald man das Nutzer- oder Kontaktlimit der Gratis-Tarife überschreitet, dass man die Kundenhistorie nicht exportieren kann oder wir später Daten verlieren, wenn wir zum Upgrade auf einen Bezahlplan gezwungen werden. Die Kommunikationshistorie mit Kunden, Angebotsüberarbeitungen und Notizen in den Mailpostfächern zu verlieren, wäre für uns ein irreversibles operatives Risiko.
Wie finden wir in der Frühphase die richtige Balance zwischen Budgetdisziplin und dem Schutz unseres Firmenwissens? Welche technischen Grenzen und Migrationsbedingungen sollten wir beim Testen eines kostenlosen CRM-Tools als absolute rote Linien definieren?