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Reicht eine kostenlose Schichtplaner-App für 12 Mitarbeiter oder lohnt sich der Umstieg auf die Bezahlversion?

DDamla P***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Mai 2024
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191
#1

In unserer Bäckerei-Café-Filiale in Frankfurt haben wir ein Team von insgesamt 12 Mitarbeitern: 4 Vollzeit-, 5 Teilzeitkräfte und 3 Minijobber. Jahrelang ging das mit dem ausgedruckten Excel-Dienstplan am Küchenbrett ganz gut, aber in den letzten Monaten verliere ich jede Woche locker 4 bis 5 Stunden nur damit, den Plan anzupassen – wegen Schichtwechsel-Wünschen, spontanen Krankmeldungen und dem puren Chaos in den WhatsApp-Gruppen.

Unsere Zentrale stellt für solche Software aktuell kein Extra-Budget bereit. Ich muss die Kosten also entweder bei null halten oder das irgendwie über das Filialbudget stemmen. Ich habe online ein paar Schichtplan-Apps mit kostenlosem Plan gesehen frage mich aber, ob man die mit 12 Nutzern wirklich langfristig nutzen kann oder ob man da nicht sofort an Grenzen stößt.

Taugen kostenlose Personalplaner-Tools für unsere Teamgröße, auch mit Blick auf die deutsche Arbeitszeiterfassung Urlaubsverwaltung und Nutzerlimits? Oder führt von Anfang an kein Weg an einem kostenpflichtigen Pro-Nutzer-Tarif vorbei?

EEbru Y***Experte
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Content-Stratege
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Nov. 2023
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186
Nützlichste Antwort#2

Kurze Antwort: Bei 12 Leuten wird man mit einer rein kostenlosen Schichtplaner-App auf Dauer kaum glücklich werden. Gratis-Versionen deckeln meist bei 5 bis maximal 10 Nutzern oder sperren wichtige Funktionen wie Urlaubsanträge Feiertage und Überstundenkonten hinter die Paywall.

Die größte Hürde bei Gratis-Plänen sind die Benutzer- und Schichtlimits. Meistens ist bei 5, allerhöchstens 10 Mitarbeitern Schluss. Bei 12 Leuten fängt man dann an zu tricksen – teilt das Team auf zwei Tools auf oder lässt mehrere Leute über einen Account laufen. Das gibt nur Chaos. Außerdem fehlen in den kostenlosen Tarifen wichtige Automatisierungen wie selbstständiger Schichttausch unter Mitarbeitern Push-Benachrichtigungen oder die Ein-Klick-Freigabe für Schichtleiter.

Zweiter kritischer Punkt ist die Rechtslage in Deutschland. Nach dem BAG-Urteil zur Arbeitszeiterfassung müssen die tatsächlichen Arbeitszeiten lückenlos erfasst werden. Gratis-Tools zeigen meist nur die reine Soll-Planung an liefern aber keine lohnfertigen Auswertungen über Pausen und Überstunden. Gerade bei Minijobbern wird beim Mindestlohn sehr genau hingeschaut – fehlerhafte Aufzeichnungen bergen hier echte Bußgeldrisiken.

Mein Tipp: Rechnen Sie die 4 verlorenen Stunden pro Woche mal mit Ihrem eigenen Stundensatz gegen. Eine solide Einsteiger-Software kostet pro Nutzer etwa 2 bis 4 EUR im Monat, also rund 30 bis 40 EUR für 12 Mitarbeiter. Verglichen mit den 15 bis 20 Stunden Leitungszeit die Sie jeden Monat sparen, ist das mehr als gut investiert.

MMert K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Juli 2025
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365
#3

Wir haben das in unserem Restaurant in Köln mal mit 14 Leuten und einem Gratis-Tool versucht. Limit lag bei 10, also haben wir 4 Minijobber weiter auf Papier geführt. Nach zwei Wochen gab's die erste Schichtüberschneidung, an einem Samstagabend fehlten zwei Köche und der Umsatzverlust lag direkt bei mindestens 800 EUR. Sind dann sofort auf ein Tool für 2,50 EUR pro Kopf gewechselt. Kostet uns 35 EUR im Monat, aber dafür hat man endlich seine Ruhe.

EEsra U***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Feb. 2026
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160
#4

Achte bei kostenlosen Tools unbedingt auf den Serverstandort und die DSGVO-Konformität. Wenn Namen, Telefonnummern und Arbeitszeiten auf Servern außerhalb der EU landen, kann das schnell ungemütlich werden. Und check vorher die Export-Möglichkeiten: Wenn du die Stunden am Monatsende nicht sauber als CSV oder Excel für den Steuerberater rausbekommst, bringt das Tool dir gar nichts.

SSena S***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Mai 2023
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175
#5

wir nutzen statt ner app einfach ne geteilte google sheets tabelle mit rechtevergabe. am handy sieht jeder nur seine eigene zeile. für 12 leute komplett kostenlos aber wenn mal jemand aus versehen ne formel zerschießt steht halt die ganze woche still muss man echt aufpassen.

Korrektur: Ich hatte die Zahl falsch im Kopf, sie war etwas niedriger.

EEmre K***Teilnehmer
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Projektmanager
Branche
Software
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Werkstatt
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Nov. 2023
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1
#6

Wie fit ist das Team technisch und wie ist der Altersdurchschnitt? Haben die feste Schichten oder komplett flexible Abrufarbeit im Vertrag? Gerade wenn die Minijobber jede Woche anders eingeteilt werden, bricht dir ein Gratis-Board beim Tausch-Chaos sofort zusammen.

NNecati G***ExperteCommunity-Mitglied
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Nov. 2024
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409
#7

Viele Anbieter ändern nach einem halben Jahr einfach ihre Bedingungen für den Free-Plan. Entweder wird das Limit plötzlich auf 5 Nutzer gekürzt oder der PDF-Export kostet auf einmal Geld. Genau dann, wenn sich alle dran gewöhnt haben, halten sie die Hand auf – sollte man vorher einplanen.

UUğur V***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Aug. 2023
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282
#8

kenne dieses Zettelwirtschafts-Chaos mit Kugelschreiber-Pfeilen nur zu gut, gab bei uns jede Woche Zoff wegen den Schichten und ehrlich 30-40 EUR im Monat sollten für die Filiale drin sein. wenn man einmal ein ordentliches System hat fragt man sich echt warum man sich das jahrelang angetan hat.

EEmre Y***ExperteCommunity-Mitglied
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Mai 2025
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48
#9

Wenn die Zentrale sich querstellt: Hol dir erst mal eine 30-Tage-Testversion von einem der gängigen Anbieter. Nach einem Monat zeigst du dem Chef schwarz auf weiß, wie viele Stunden du gespart hast und dass es null Fehlbelegungen gab. Dann wird das Budget meistens ohne Murren freigegeben.

NNecati A***TeilnehmerCommunity-Mitglied
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Jan. 2025
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5
#10

wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn die Mitarbeiter die App auf dem Privathandy instaallieren sollen (BYOD)? muss man dafür Diensthandys stellen oder reicht das private Smartphone für den Dienstplan?

Doki ekibiDoki-Team
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Offizielles Konto
Branche
IT-Sicherheit und Digitalisierung
Organisationsform
Doki
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März 2023
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310
#11

Ich fasse das Thema mal zusammen, da es mehrere unterschiedliche Antworten gab. Scheut euch nicht zu fragen, wer nicht fragt, zahlt am Ende mehr.

Wenn wir ohne Messung entscheiden, landen wir immer wieder am selben Punkt. Korrigiert mich, falls ich falsch liege.

ÜÜmit K***Teilnehmer
Funktion
Operations Manager
Branche
Schmuck
Organisationsform
Unternehmen innerhalb eines Konzerns
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Mai 2022
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406
#12

Das hier Beschriebene ist genau das, was wir erlebt haben. Budget aufteilen ohne zu wissen, wo man verliert, ist Geld im Dunkeln verteilen.

Wenn es jemand anders macht, würde mich das auch interessieren.

ZZübeyde K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Okt. 2023
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43
#13

Richtig.

LLale K***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Okt. 2024
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253
#14

Im Großen und Ganzen richtig, aber ein Punkt fehlt. Ein kleiner Markt ist nicht schlecht; in einem kleinen Markt billig zu arbeiten ist schlecht.

Scheut euch nicht zu fragen wer nicht fragt, zahlt am Ende mehr. Wenn es jemand anders macht, würde mich das auch interessieren.

MMeryem A***Teilnehmer
Funktion
Logistikplanung
Branche
Elektro- und Elektronikindustrie
Organisationsform
Regionalhändler
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Mai 2023
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62
#15

Nach diesem Erlebnis hat sich meine Sichtweise geändert. Berechne, wie viele Monate du ohne Einnahmen überleben kannst, und teile diese Zahl dann durch zwei.

Wenn ihr das Ergebnis hier postet, hilft es auch anderen.

EEbru A***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Apr. 2023
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201
#16

Ja die Situation bei kostenlose Schichtplaner App ist genau so. übrigens überstürzte Entscheidungen sind oft solche, die man sechs Monate später korrigieren muss.

Wenn ihr das Ergebnis hier postet, hilft es auch anderen.

ÜÜlkü K***Teilnehmer
Funktion
Vorstandsmitglied
Branche
Landwirtschaft
Organisationsform
Genossenschaft
Beigetreten
Jan. 2025
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19

Doki · Infrastruktur-Migration · 2025

#17

Lasst uns die Begriffe trennen, sie werden oft verwechselt. Wenn wir ohne Messung entscheiden, landen wir immer wieder am selben Punkt.

Nur als Notiz, könnte nützlich sein.

YYasemin K***Veteran
Funktion
HR-Leiter
Branche
Catering
Organisationsform
Filialkette
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März 2025
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132

Doki · Server-Wartungsvertrag · 2025

#18

Ich habe keinerlei Erfahrung mit kostenlose Schichtplaner App, deshalb frage ich. Bei uns war der größte Zeitfresser die Unklarheit darüber, wer entscheidet.

Wenn deine Situation anders ist, ändert sich das natürlich.

SSerkan E***Teilnehmer
Funktion
Systemadministrator
Branche
Recht
Organisationsform
Firma mit 20 Mitarbeitern
Beigetreten
Nov. 2022
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147
#19

Ich fasse das Thema mal zusammen, da es mehrere unterschiedliche Antworten gab. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern worauf sie sich bezieht.

Budget aufteilen, ohne zu wissen, wo man verliert, ist Geld im Dunkeln verteilen. Viel Erfolg.

OOya Ç***Neues Mitglied
Funktion
Produktmanager
Branche
Möbelproduktion
Organisationsform
Team mit 8 Personen
Beigetreten
Aug. 2026
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335
#20

Die Diskussion ist abgeschweift, ich fasse mal zusammen. In den ersten drei Monaten läuft alles gut, die Probleme tauchen im vierten Monat auf.

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