- Funktion
- Kundenservice-Mitarbeiter
- Branche
- energie
- Organisationsform
- Regionalhändler
- Beigetreten
- Apr. 2025
- Nachricht
- 53
Wir sind ein Softwareunternehmen für Logistik mit 14 Mitarbeitern und Sitz in Köln. Unser Kernsoftwareteam und unser Betrieb sprechen überwiegend Türkisch und Englisch aber unsere Kunden sind alle mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Letzte Woche sind wir mit einem neuen deutschen Kunden mit einem Jahresumsatz von rund 40 Mio. EUR in die Vertragsphase gekommen, und das Prüfteam hat von uns einen umfassenden auf Deutsch erstellten Incident Response Plan verlangt also einen Krisenreaktionsplan. Sie haben uns eine Frist von 30 Tagen gesetzt; wenn wir diese Dokumentation nicht vorlegen wird der Vertrag ausgesetzt.
Wir wollen die englischen Vorlagen die wir im Internet finden, nicht einfach ins Deutsche übersetzen und abgeben, weil wir wissen wie penibel deutsche Prüfer bei lokalen Regulierungstermini und Eskalationsprozessen sind. Unsere eigentliche Angst ist, sowohl ein Dokument zu erstellen das den offiziellen deutschen Standards entspricht und vom Prüfer akzeptiert wird, als auch dafür zu sorgen dass unser türkisch- und englischsprachiges Technikteam diesen Plan in einer möglichen Krise ohne Panik umsetzen kann.
Welche Abschnitte müssen in einer solchen zweisprachigen operativen Struktur unbedingt in den Plan? Wie lösen wir das Durcheinander von juristischer und technischer Sprache im Betrieb?