Wir betreiben von Valencia aus einen kleinen Gourmet-Onlineshop und beliefern ganz Spanien. Die Agentur die unsere Website aufgesetzt hat hat den GA4-Code (gtag.js) letztes Jahr einfach direkt ins Template kopiert und meinte wir bräuchten dafür keine extra Verwaltungsoberfläche. halt damals hat uns das gereicht, weil Seitenaufrufe und Sitzungen ganz normal im Dashboard angezeigt wurden.
In den letzten zwei Monaten können wir aber Mikro-Conversions wie „In den Warenkorb“, Checkout-Schritte oder Formular-Absendungen kaum noch sauber nachvollziehen. Wir geben monatlich rund 1.200 EUR für Werbung aus, sehen aber nicht wirklich welche Kampagne tatsächlich für Umsatz sorgt. Ein Freelancer meinte nun wir müssten dringend auf den Google Tag Manager (GTM) migrieren – wenn wir beim Hardcoding bleiben, kostet uns jedes neue Button-Tracking künftig 150 bis 200 EUR beim Entwickler.
Ist unser bisheriges direktes Setup wirklich so unbrauchbar oder wäre der Umstieg auf GTM nur ein übertriebener Aufwand der uns im Zweifel die historischen Daten zerschießt? Lohnt sich das Ganze mit Blick auf Migrationskosten und Datenverlustrisiko überhaupt?