- Funktion
- Händler-Netzwerk-Manager
- Organisationsform
- Regionalhändler
- Beigetreten
- März 2024
- Nachricht
- 92
Vor rund zwei Jahren war ich völlig ausgebrannt davon, in meiner Softwareagentur ständig Individualprojekte umzusetzen. Um aus diesem ewigen Kreislauf aus Neukundenakquise und Einmalrechnungen rauszukommen habe ich online nach SaaS meaning gesucht und mich intensiv mit dem Software-as-a-Service-Modell beschäftigt. Ich habe dann eine kleine Plattform für Logistik- und Kurier-Tracking gebaut. Mein ursprüngliches Ziel waren gerade mal 10 Kunden für schlappe 450 TL im Monat.
Nach dem ersten Jahr stand ich bei 42 aktiven Abonnenten und rund 38.000 TL monatlich wiederkehrendem Umsatz. Allerdings kamen unterwegs zig versteckte Kosten ans Licht, die ich null auf dem Schirm hatte. Vor allem Serverkosten E-Mail-Dienste, SMS-Verifizierungen und allen voran der Kundensupport haben meine Zeit komplett gefressen. Ich musste am eigenen Leib erfahren, dass das Abo-Modell bei weitem kein so passives Einkommen ist wie man immer meint.
Allen, die das Ganze noch vor sich haben möchte ich meine Denkfehler und vor allem meine Fails beim Pricing und Churn mit auf den Weg geben. Die SaaS-Logik ist in der Theorie simpel, aber warum wird der laufende Betrieb eigentlich so ein zermürbender Kraftakt?