- Funktion
- Systemadministrator
- Branche
- Einzelhandel
- Organisationsform
- Unternehmen mit 300 Mitarbeitern
- Beigetreten
- Dez. 2024
- Nachricht
- 5
wir betreiben eine Schreinerei und Renovierungsfirma mit 6 Leuten in New Jersey. als das Geschäft 2021 anzog riet mir in jedem Forum und jeder Gruppe jeder dazu mir ein Kundenmanagementsystem zuzulegen. 150 bis 200 Dollar monatlich für Software-Abos kamen mir aber wie reine Geldverschwendung vor dann ich dachte mir, ich schreib einfacch alles in meinen dicken Terminplaner und ins Handy – die gute alte Methode ist doch immer noch am zuverlässigsten.
drei Jahre lang habe ich jede Besichtigungsanfrage, jedes Angebot, Materialnotizen und Kundengespräche in Notizbüchern auf dem Schreibtisch auf Post-its und in meinen E-Mail-Entwürfen festgehalten. letzten Monat habe ich mir die alten Notizbücher mal einzeln vorgenommen, um zu verstehen warum die Aufträge stocken – und das Bild war ein absolutes Desaster.. und allein in den letzten zwölf Monaten sind sage und schreibe 34 potenzielle Aufträge, für die ich Angebote verschickt hatte einfach auf den hinteren Seiten vergessen worden, weil niemand nachgefasst hat. einmal haben wir zwei verschiedenen Kunden einen Besichtigungstermin am selben Tag zur selben Uhrzeit gegeben; weil ich die Notiz im Buch übersehen hatte stand eine Familie 4 Stunden vor verschlossener Tür – Auftrag natürlich futsch.
grob geschätzt sind uns mindestens 65.000 Dollar an potenziellem Umsatz flöten gegangen nur wegen mangelndem Follow-up und dem ganzen Chaos... am Ende habe ich klein beigegeben und bin auf ein Cloud-System umgestiegen und allerdings musste ich einem Praktikanten 2.500 Dollar zahlen damit er die chaotischen Notizen und Kontaktdaten von 1.200 Kunden aus drei Jahren einpflegt... übrigens gibt es hier Leute die auch klen angefangen und sich ähnlich lange mit Notizbüchern oder Tabellen durchgeschlagen haben – wie habt ihr diesen Übergang gemeistert?