- Funktion
- Supply-Chain-Manager
- Branche
- Tourismus
- Organisationsform
- Betrieb mit zwei Filialen
- Beigetreten
- Juli 2026
- Nachricht
- 249
Wir sind ein Großhandelsunternehmen mit 35 Mitarbeitern im Bereich E-Commerce und Vertrieb. Bis letzten Monat hatten wir einen physischen On-Premises-Server; Buchhaltung, Händlerbestellungen und die Kundendatenbank lagen auf lokalen Festplatten. Nachdem der alte Server den Geist aufgegeben hatte und die Festplattenkosten stiegen, haben wir die gesamte Infrastruktur zu einem großen, namhaften globalen Cloud-Anbieter umgezogen.
In der Geschäftsführung herrscht seither große Erleichterung. Es hat sich der Eindruck breitgemacht, dass die Daten jetzt in den weltgrößten Rechenzentren liegen, keine Risiken durch Brände, Überschwemmungen oder Cyberangriffe mehr bestehen und der Anbieter ohnehin alles absichert. Es gab sogar schon Vorschläge, das IT-Budget für IT-Sicherheit zusammenzustreichen.
Mich beunruhigt diese Sorglosigkeit allerdings etwas. Klar investiert der Anbieter Unsummen in Sicherheit, aber wo beginnt unsere eigene Verantwortung als Unternehmen? Was genau garantiert der Infrastruktur-Provider beim Thema Cloud-Sicherheit, und welche grundlegenden Sicherheitskonfigurationen müssen wir selbst vornehmen?