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Wir erstellen Anzeigenbilder mit KI — was fällt negativ auf, wo gibt es Probleme?

DDamla M***Teilnehmer
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Außendienstmitarbeiter
Branche
Immobilien
Organisationsform
mittelständisches Unternehmen
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Juli 2025
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63

Doki · Mobile App · 2023

#1

Wir sind eine kleine E-Commerce-Marke für Naturkosmetik auf dem französischen Markt. Monatlich investieren wir etwa 2.500 Euro in Social-Media-Werbung. Bisher haben wir Freelancern pro Asset 40 bis 60 Euro bezahlt. Um Anzeigenvarianten schneller gegeneinander zu testen, generieren wir seit zwei Monaten sämtliche Creatives selbst mit KI-Tools.

Unsere Klickpreise schienen in den ersten Wochen zwar leicht zu sinken doch in letzter Zeit beobachten wir eine deutliche Stagnation bei den Conversion-Rates. In den Kommentaren unter den Anzeigen häufen sich Bemerkungen, dass die Produkte in echt ganz anders aussähen oder die Bilder schlicht künstlich wirken.

Was genau sind bei KI-generierten Werbebildern die typischen Schwachstellen die Kunden sofort ins Auge springen und die Marke billig wirken lassen? übrigens welche Fallstricke gibt es bezüglich Urheberrecht und Markensicherheit und an welchem Punkt sollte man zwingend wieder einen echten Designer hinzuziehen?

YYavuz P***Veteran
Funktion
Projektmanager
Branche
Transport
Organisationsform
Ein-Personen-Unternehmen
Beigetreten
Okt. 2024
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35

Doki · Log-Management-Einrichtung · 2023

Nützlichste Antwort#2

Kurze Antwort: Unnatürlich glattgebügelte Hauttexturen, uneinheitliche Lichtverhältnisse und verzerrte Typografie auf den Produktverpackungen sind die ersten Mängel, die Verbrauchern auffallen. Um das Markenvertrauen nicht zu verspielen, sollten Sie das reale Produkt immer selbst sauber fotografieren und freistellen. Nutzen Sie KI ausschließlich für das Generieren von Hintergründen und stimmungsvollen Settings.

In der Hautpflegebranche kaufen Kundinnen und Kunden vor allem Vertrauen. Künstlich wirkende, wachsartige Haut aus dem KI-Generator vermittelt sofort den Eindruck eines Fake-Produkts. Werden dann auch noch Schriftarten auf dem Etikett, Logoproportionen oder Lichtreflexe auf Tiegeln und Flaschen fehlerhaft dargestellt, registriert der Käufer das unterbewusst als minderwertig und bricht den Kauf ab.

Rechtlich ist der Schutzstatus rein KI-generierter Werke oft ungeklärt; zudem drohen Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, falls Gesichter echten Personen zu stark ähneln. Wählen Sie Plattformen mit eindeutig geregelten gewerblichen Nutzungsrechten und fokussieren Sie sich auf produktbezogene Szenerien statt auf generierte Gesichter, um juristische Risiken zu minimieren.

Der sinnvollste Weg ist ein Hybridmodell: Machen Sie hochauflösende, sauber freigestellte Produktaufnahmen und nutzen Sie die KI rein für jahreszeitliche Hintergründe, Badezimmer-Settings oder Naturkulissen. Das eigentliche Kampagnenkonzept und die Hauptansichten der Verpackung sollten Sie jedoch immer von einem professionellen Grafikdesigner finalisieren lassen.

LLeylaTeilnehmer
Funktion
Einkauf
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Apr. 2024
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86
#3

Wir haben letzten Monat einen A/B-Test gefahren: Eine Anzeige mit komplett KI-generiertem Model-Gesicht hatte zwar 1,8 Prozent Klickrate, die Conversion blieb aber bei 0,6 Prozent hängen. Ein simples Smartphone-Foto einer echten Kundin im Bad kam auf 1,4 Prozent CTR, erzielte aber 2,1 Prozent Conversion. Zu viel Perfektion wirkt auf Käufer einfach unehrlich.

UUfuk A***ExperteCommunity-Mitglied
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Dez. 2024
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410
#4

Diese 4 Schnitzer fallen Nutzern sofort auf: 1) Der Schattenwurf des Flakons passt im Winkel überhaupt nicht zum Umgebungslicht im Raum, 2) Vermatschte Fingerknöchel oder unsaubere Nagelbetten beim Model, 3) Tropfen von Cremes oder Seren fließen physikalisch völlig unlogisch, 4) Französische Wörter auf dem Etikett haben ineinanderlaufende oder falsche Buchstaben.

BBeren V***Teilnehmer
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Techniker im Kundendienst
Branche
Werbung und Marketing
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
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März 2024
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123
#5

ki-gesichter bei kosmetik sind mMn der reinste selbstmord. niemand will sich ne creme ins gesicht schmieren die von so ner puppe aus plastik beworben wird. macht den hintergrund ruhig mit natur blättern und so aber lasst die models unbedingt echt sein.

BBurcu A***Teilnehmer
Funktion
IT-Leiter
Branche
Automobilzulieferer
Organisationsform
Werkstatt
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Juni 2024
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49
#6

Lasst das Produkt bloß nicht direkt von der KI generieren. Macht lieber ein 4K-Studiofoto von eurem Produkt und stellt es frei. Generiert im KI-Tool nur per Inpainting den Hintergrund und setzt euer echtes Produktbild da drauf. Um die Lichtquelle anzupassen, müsst ihr dann noch manuell eine Schattenebene einfügen.

AAycan D***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Juli 2023
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10
#7

Der Klassiker: an 50 Euro pro Bild sparen wollen und dafür 2.500 Euro Werbebudget verheizen. Wenn die Leute Models mit sechs Fingern sehen, die Cremes mit schiefen Etiketten halten, halten sie die Marke sofort für irgendeine dubiose Hinterhof-Bude; völlig klar, dass die Conversions da einbrechen.

FFiliz K***Teilnehmer
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Praktikant
Branche
chemie
Organisationsform
mittelständisches Unternehmen
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Apr. 2026
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35
#8

ich verstehe das Budgetproblem schon man kann nicht für jede Kampagne Unmengen an Geld für Designer rauswerfen dann aber holt euch doch lieber einen Grafiker ins Boot der euch für 2–3 Hauptkonzepte pro Woche feste Vorlagn baut... die Hintergrund-Variationen dadrin könnt ihr dann ja selbst erstellen... wenn man alles komplett automatisiert geht einfach der Vibe verloren.

AAhmet E***Teilnehmer
Funktion
Systemadministrator
Branche
Elektro- und Elektronikindustrie
Organisationsform
Filialkette
Beigetreten
März 2023
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197
#9

Liegt es wirklich an den Creatives oder eher am Angebot auf der Landingpage? Wenn auf die Ads geklickt wird, hat das Versprechen ja gezogen. Aber wenn die Leute auf die Seite kommen und diesen polierten Look aus der Werbung nicht wiederfinden oder die Versandkosten zu hoch sind, springen sie halt im Warenkorb ab – man sollte die Schuld nicht immer direkt auf die Bilder schieben.

MMert B***ExperteCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2024
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129
#10

Bei eurem Budget wäre das hier die sauberste Lösung: Filmt das Produkt einfach mit dem Handy bei Tageslicht und legt per KI einen schicken, sauberen Badezimmer-Hintergrund dahinter. Statt statischer KI-Plakate bringen leicht bewegte natürliche Video-Ads im französischen E-Commerce aktuell einfach viel mehr Vertrauen.

MMustafa G***Teilnehmer
Funktion
Einkaufsleiter
Branche
Möbelproduktion
Organisationsform
mittelständisches Unternehmen
Beigetreten
Dez. 2022
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72
#11

Bei uns ist es genauso. Jede Aussage ohne Kontrollgruppe ist nur eine Schätzung.

Aus Erfahrung weiß ich das.

MMehmet K***Veteran
Funktion
Datenerfasser
Branche
verpackung
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
Beigetreten
Sept. 2025
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106

Doki · Interface-Design · 2026

#12

Teilweise stimme ich zu, teilweise nicht. Glaubt niemandem, der Garantien gibt, hier gibt es keine Garantien.

Wenn du das nicht von Anfang an schriftlich festhältst, gibt es später Streit. Nur als Notiz, könnte nützlich sein.

MMeryem M***Veteran
Funktion
Datenerfasser
Branche
Sicherheitsdienste
Organisationsform
Team mit 8 Personen
Beigetreten
Okt. 2023
Nachricht
220
#13

Ich würde mich freuen wenn du das Ergebnis postest.

YYağmur P***Experte
Funktion
Kundenbeziehungsmanager
Branche
Elektro- und Elektronikindustrie
Organisationsform
Unternehmen mit 120 Mitarbeitern
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Juni 2025
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405
#14

Wenn wir ins Detail gehen: Interne Verlinkung ist die günstigste und am meisten vernachlässigte Maßnahme.

An deiner Stelle würde ich so vorgehen.

BBuseNeues Mitglied
Funktion
Modeblogger
Organisationsform
neu gegründetes Startup
Beigetreten
Sept. 2024
Nachricht
48
#15

das wuusste ich nicht.

MMehmet I***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Mai 2024
Nachricht
3
#16

Gut, dass du diesen Thread eröffnet hast.

ZZehra Y***Teilnehmer
Funktion
Länderleiter
Branche
Tourismus
Organisationsform
Familienunternehmen
Beigetreten
Juli 2024
Nachricht
9

Doki · Phishing-Schulung · 2024

#17

Notiert danke.

HHatice Ç***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Sept. 2025
Nachricht
2
#18

ich bin ein kleines Unternehmen ich erzähle es aus meier Sicht dann naja überstürzte Entscheidungen sind oft solche die man sechs Monate später korrigieren muss.

in den ersten drei Monaten läuft alles gut die Probleme tauchen im vierten Monat auf. ehrlich gesagt korrigiert mich, falls ich falsch liege.

HHakkıTeilnehmer
Funktion
hersteller
Beigetreten
Nov. 2023
Nachricht
74
#19

Danke fürs Schreiben.

KKaan G***TeilnehmerCommunity-Mitglied
Beigetreten
Dez. 2022
Nachricht
1
#20

Dabei gibt es einen sehr häufigen Fehler. Schreibe bei Entscheidungen auch das Worst-Case-Szenario auf nicht nur das Beste.

Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt ich antworte so gut ich kann.

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