- Funktion
- Operations Manager
- Branche
- Schmuck
- Organisationsform
- Unternehmen innerhalb eines Konzerns
- Beigetreten
- Mai 2022
- Nachricht
- 406
Meine Frau und ich betreiben in Bordeaux einen Vertrieb für medizinischen Sachbedarf mit fünf Angestellten. Letzte Woche ging es bei einem Seminar der örtlichen Handelskammer ständig um die Gefahr durch „Ransomware“ und darum wie schutzlos TPEs (Kleinstunternehmen) in Frankreich eigentlich sind. Einer der Teilnehmer erzählte, dass bei einer Spedition aus dem Nachbarort die komplette Buchhaltung und die Lagerbestände verschlüsselt wurden – die Angreifer forderten 30.000 EUR Lösegeld.
Ganz ehrlich bisher dachten wir bei Viren eigentlich nur an nervige Programme, die den PC verlangsamen. Wir machen weder Riesenumsätze noch haben wir geheime Technologien; bei uns liegen nur Rechnungen Kundenlisten und Bestellhistorien. Bis auf Standard-Office-Software und ein herkömmliches Antivirenprogramm haben wir keine Sicherheitsvorkehrungen auf den Rechnern.
Was genau ist Ransomware eigentlich und wie funktioniert sie? Wird so ein kleiner Betrieb wie unserer wirklich gezielt von Cyberkriminellen angegriffen oder ist das nur ein Thema für Großkonzerne? Was wären die drei wichtigsten Basismaßnahmen, die wir direkt morgen umsetzen sollten um uns zu schützen?