- Funktion
- Agenturgründer
- Branche
- Sicherheitsdienste
- Organisationsform
- Produktionsunternehmen mit 40 Mitarbeitern
- Beigetreten
- März 2023
- Nachricht
- 122
Wir sind ein 22-köpfiges Softwareunternehmen aus Ankara und entwickeln cloudbasierte Buchhaltungs- und e-fatura-Lösungen. Wir stehen kurz vor dem Vertragsabschluss mit großen Unternehmenskunden, und alle verlangen von uns einen aktuellen Pentest-Bericht. Wir haben Angebote eingeholt: Ein lokaler Dienstleister verlangt 55.000 TL für unsere Webanwendung und Serverinfrastruktur, ein anderer 110.000 TL. Um den Preisunterschied und die jeweilige Methodik zu verstehen, haben wir beide Firmen um einen anonymisierten Musterbericht gebeten.
Das Unternehmen mit dem 110.000 TL-Angebot hat uns direkt am nächsten Tag einen 50-seitigen, vorbildlich bereinigten und sehr detaillierten Beispielbericht geschickt. Der Anbieter für 55.000 TL meinte hingegen unter Berufung auf Geheimhaltungsvereinbarungen, dass sie grundsätzlich keinerlei Arbeitsproben herausgeben könnten. Ist so ein Verhalten in der Branche üblich oder sollten wir von dem Billiganbieter lieber die Finger lassen? Und woran erkennt man in einem Musterbericht eigentlich, ob da wirklich manuelle Expertenarbeit drinsteckt und nicht nur automatisierte Scans?